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Literature
Die Liebe zum Meer
Die Liebe zum Meer
Das Schiff teilte die Wellen wie ein scharfer Pflug. Das Wasser bäumte sich auf, zerbrach und spritzte gehorsam an den Seiten entlang, sodass eine lange Wunde von Schaum umsäumt zurück blieb. Lesina begrüßte den Morgen auf ihre eigene Weise. Mit offenen Haaren, die zum Spielball des morgendlichen Winds wurden, ging sie zum Bug des Schiffes und legte sich auf den hölzernen Bugspriet. Unter sich beobachtete sie das Meer mit den vielen kleinen Wellen, genau wie eine unordentliche Stoffbahn. Scherengleich schnitt das Schiff hindurch. Es war ein majestätisches Gefühl, so über der endlosen Tiefe zu schweben und die Gedanken schweifen zu lassen. Manchmal eilten Lesinas Gedanken dabei weit weg.
Ein überraschtes "Hu!" entglitt ihrer Kehle noch, ehe sie fiel. Ihre Hände fassten ins Leere panische Instinkte brachten sie dazu, sich in Erwartung des Aufpralls auf dem Wasser zusammenzuziehen. Stattdessen spürte sie ein Se
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Literature
Gesucht und gefunden
Gesucht und Gefunden
"Schon wieder nichts", murmele ich. Schon seit dem frühen Morgen versuche ich, mir etwas zu fressen zu fangen. Meine Mutter hat mir aber noch nicht genau gezeigt, wie das geht. Ich bin wohl zu ungeduldig. Oder das Loch vor dem ich warte, ist gar kein Mauseloch.
Ich bin übrigens Nere und eine fast erwachsene Katze. Zumindest seit heute Morgen. Da habe ich noch ganz gemütlich zu Hause bei meiner Mutter gelegen. Aber dann ging alles schief. Es war ganz schön was los zu Hause und irgendwie verschwanden die ganzen Möbel und Kartons. Ich war neugierig einem der Kartons gefolgt und wurde dabei fast getreten! Nur weil ich so schnell bin, konnte ich dem Fuß ausweichen. Aber ein bisschen Angst hatte ich schon.
Ganz flink habe ich mich dann in diesem Raum mit dem vielen Essen versteckt und weil ich ganz schwarz bin, konnte mich auch niemand sehen. Irgendwann hörte ich, wie meine Mutter entsetzlich maunzte und nach mir rief, als sie fortgetra
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Literature
Die Lehre der Vererbung 2
Atevora merkte, wie ihr Meister rasant größer wurde. Mit zunehmender Geschwindigkeit wuchs er in den Himmel hinauf. Erst als ihre Kleidung wie eine Flut aus Wolle über den Körper zusammen fiel, merkte sie, dass sie geschrumpft war. Mit Mühe begann sie sich aus den Haufen zu wühlen, der von selbst in Bewegung geriet. Panisch drückte sie Stoffbahnen beiseite und wurde doch mit in die Höhe gerissen. "Filia?", donnerte die Stimme Xerxons an ihren Ohren, während sie an den schwebenden Stoffwänden hinunter rutschte und sich unter ihr ein gigantischer Abgrund auftrat. Nach einem ewigen Fall im Sonnenlicht würde sie auf dem harten Boden aufprallen und als Matschhaufen enden! Schon sah sie die Pflastersteine nahen. "Nein!", schrie sie erschrocken auf und versuchte mit den Armen zu wedeln, um dieses Schicksal abzuwenden. Sie taumelte in der Luft, machte einen Überschlag, spürte Wind an sich zerren. Ein flappendes Geräusch erkl
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Literature
Die Lehre der Vererbung 1
Die Lehre der Vererbung
"Pomp und Seide", dozierte Xerxon vor seiner Schülerin, "das sind die Hilfsmittel, mit denen wir unsere Stärke ausdrücken. Wer sich besser als der König zu kleiden vermag, der steht über diesen."
Atevora hörte aufmerksam zu, während verschiedene Teile ihrer Verkleidung als kleine erwachsene Lady um sie schwebten. Sie warf ihr Plüschpony auf die Kommode, fischte ein Seidenhemdchen mit Rüschen heraus und zog es über. "Ich verstehe das schon, ich bin ja kein Kind mehr", erklang das Stimmchen der Neunjährigen und strafte der Aussage dadurch Lügen. Das weite Unterkleid fiel ihr währenddessen bis auf die Füße herunter und legte sich kühl auf die nackte Haut. Immerhin kratzte es weniger als viele der normalen Kleidungsstücke.
"Das sieht aus wie ein Nachthemd!", erklang verärgert Xerxons Stimme. Mit einer einfachen Geste sorgte er dafür, dass die Seide eng an ihrem Körper
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Literature
Feuriger Herrscher
Feuriger Herrscher
 
"Zum Turm, nehmt die Armbrüste!", schrie es durch Arellas Traum voll bunter Blumen. Ein metallisches Klingen schloss sich an, das mitten auf ihrer Blumenwiese völlig fehl am Platze wirkte. Ihr Horizont verblasste, die nahen Hügel explodierten in roten und blauen Blumenblätterwolken. Dann brach ihr der Boden unter den Füßen weg und sie fiel hinab.
Mit einem Zucken erwachte Arella. Im hellen Mondlicht suchten ihre blauen Augen die Zimmerdecke ab. Etwas stimmte nicht! Erschrocken warf sie sich zur Seite. Den Schrank kannte sie nicht und auch die Stühle waren falsch. "Bitte nicht!", fluchte sie still und schwang sich aus dem Bett. Ihre Füße nahmen die Decke mit und sie landete unbeholfen am Boden, wo sie sich schnell frei strampelte. Nervös ging sie zum Fenster. Die Hoffnung, dass sie sich irrte wurde im Keim erstickt, denn dies war nicht ihre heimische Stadt. Sie stieß sich zurück und fasste sich an den
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Literature
Weg der Gerechtigkeit
Ich verspürte einen rotglühenden Schmerz in der Seite. Erst dann kam mein Verstand in Bewegung und verhielt sich wie ein Lachs, der zu seinen Ursprung schwimmt.
"Aua", kommentierte ich. Neben mir erklang eine schmatzende Stimme: "Isual, Erbauer des Labyrinths von Zegest, glühender Verehrer der Gerechtigkeit und Strafer aller Sünder, erhebe dich und diene mir! Ich befehle dir, mich sicher durch dein Labyrinth zu führen. Isual, Erbauer des-"
"Ist ja gut", stöhnte ich und öffnete die Augen. Die schwarze Magie pulsierte durch meinen Körper und zwang ihn in unbedingten Gehorsam gegenüber der Stimme. Meine Gelenke krachten, während ich mich aufrichtete. Alles sah fahl aus, als würde ein Schleier meine Sicht verzerren.
Vor mir stand ein kleiner, fetter Mann mit einer reich verzierten, dunklen Robe. Er pausierte die Beschwörungsformel und nagte an einem gebratenen Hühnerbein.
"Willkommen im Nachleben", intonierte er dann mit eine
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Literature
Phoenix
Aus der Asche letzten Jahres
steigt herauf ein Funken Wahres.
Das verheißungsvolle Licht,
eine Bahn gen Himmel bricht.
Seine Flamme für uns zündet
und ein neues Jahr begründet.
Wir stehen unten staunen gar,
der neue Glanz kommt jedes Jahr.
Und lassen uns mit Hoffnung speisen,
woll'n wie jener Phönix reisen -
dem alten Staub restlos entrinnen,
ein neues Jahr mit Freud' beginnen.
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Mature content
Daemonenjagd :iconterralux:terralux 1 2
Literature
Drachenpakt
"Ich sagte doch bereits, dass ich keine Ahnung habe, wo die Edelsteine hin sind", beteuerte Lisa.
"Trotzdem verschwinden sie ständig, seit du hier bist. Wenn du es nicht warst, kümmere dich darum! Das ist meine letzte Warnung." Streng blickte Lady Caw aus ihren grünen Augen auf ihre junge Schmuckschmiedin herab. Lisa schüttelte es innerlich bei diesem Blick, der durch die Augen zur Seele drang. Sie senkte die Augen, doch den Blick spürte sie weiter.
"Kümmere dich darum", wiederholte die Lady leise, ehe sie den Raum verließ. Ihr schwarzes Kleid reflektierte schimmernd die warmen Farben der Werkstatt. Sie war zwar die Besitzerin und selbst Schmiedin, hatte aber angeblich nach ihrem Meisterstück mit den Worten "besser wird's nicht" das Werkzeug bei Seite gelegt und nie wieder angefasst.
Lisa ließ ihren Blick durch die Werkstatt schweifen. Die anderen Lehrlinge waren längst gegangen und machten Feierabend. Sie wollte dagegen länger ble
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:iconterralux:terralux 2 7
Literature
Der schoenste Weihnachtsbaum
Echos verklingender Stimmen hingen über dem weihnachtlich verschneiten Acker. „He, seht euch mal meine starken Zweige an. Da wird sicher eine Menge Schmuck dran hängen können.“
Die kleine Tanne besah sich ihre krüppeligen Zweige, auf die jetzt kleine Schneesterne fielen.
„Mag sein, aber meine Zweige sind sehr gerade, das war gar nicht so leicht die so wachsen zu lassen.“
Krumm standen die Zweige der kleinen Tanne und machten an unpassenden Stellen einen Bogen.
„Ha, mit meinen Nadeln würde ich sogar ohne Schmuck königlich aussehen.“
Sie wäre wohl höchstens die Königin der Bettler geworden.
„Den hier auch?“ – „Neee, lass den mal stehen, der würde sich eh nicht verkaufen.“ – „Da hast wahrscheinlich recht.“ Das waren die Händler gewesen, welche die kleine Tanne verschmäht hatten.
Die kleine Tanne ließ ihre Äste hängen. Niemand wollte
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Literature
Lakimas Heirat
Unruhig trommelten Lakimas kleine Finger auf das Geländer vor ihr. Sie hatte ihr bestes Gewand an und nichts geschah.
„Wo bleibt er nur?“, fragte sie die Welt im Allgemeinen, während ihr Fuß über ein Stück kostbaren Stoffes von einem Sofa schabte. Es hatte Stunden gedauert, bis sie der Zeremonie entsprechend fertig gekleidet war und nun fiel es ihrem Prinzen und zukünftigen Gemahl ein, gar nicht erst in ihr Reich zu kommen. Wütend kratzten ihre Zehen über den kostbaren Teppichboden unter ihr.
„Er wird sicher bald kommen, Herrin“, erklärte die Zofe an Lamikas Seite mit gespielter Langeweile. Dasselbe hatte sie schon seit Stunden gesagt und mittlerweile schien sie selbst nicht mehr daran zu glauben, sie schien sich Sorgen zu machen. Lakima richtete sich noch einmal das gut geschneiderte Gewand auf ihrem gepflegtem, dunkelgrauen Fell, während sie die Nase in den metaphorischen Wind reckte. Irgendetwas schien ihr gan
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Literature
Der Loeffel der Hesinde
Die ältere Dame sah Lissa über den abgenutzten Tisch an. Ihre Gesichtszüge schienen schon vor Jahren in einer ernsten Maske erstarrt zu sein, aber ihre grauen Augen verrieten allerlei Gedankensprünge. „Nur damit ich euch richtig verstehe, ihr sucht was genau für ein Artefakt?“
Die Hesindegeweihte setzte ein sanftes Lächeln auf und erwiderte: „Der Löffel der Hesinde ist ein schon lange verschollenes Artefakt. Ich habe Aufzeichnungen gefunden, die zurückreichen bis vor zwei hundert Götterläufen. Anschließend wurde es nie wieder erwähnt, was wohl am Archivbrand von-“
„Bitte nur die Kurzfassung“, unterbrach Gylduria Deraccini sie.
Lissa atmete tief ein und erklärte dann weiter: „Jener Löffel soll ein mächtiges Artefakt gewesen sein, das es einem erlaubt durch Benutzung neue Weisheit zu erlangen.“
Gylduria strich mit ihren knochigen Fingern durch das graue Haar: „
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Literature
Ein verteufeltes Weihnachten
Ein verteufeltes Weihnachten
Prolog
„Ich liebe diesen Brandgeruch hier“, sagte Teufelchen Rudolph und flog eine weitere Schleife durch die Rauschschwaden. „Fast wie daheim.“
„Das sind Mandeln“, schnauzte Teufelchen Franz ihn an.
„Verbrannte Mandeln“, gab Teufelchen Bernd zu bedenken.
„Gebrannte Mandeln!“, korrigierte Teufelchen Karl.
„Ist mir gleich“, zischelte Teufelchen Rudolph fröhlich und flatterte mit den Spitzen seiner ledrigen Schwingen durch den bläulichen Zuckerqualm. Der Weihnachtsmarkt rings um sie war voll von alten heidnischen Symbolen und den Sinnbildern menschlicher Einsamkeit. Hier fühlte er sich wohl.
„Wenn wir uns dann fertig amüsiert haben“, grummelte Teufelchen Franz und drehte missmutig an seinem Schnurrbart. Mehr aus Trotz denn aus Elan sammelten sich die anderen drei Teufelchen um ihn. Ihre kleinen, für jeden Sinn des Menschen unsichtbaren Hufe schmolzen d
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Literature
San Crescendos grosser Herrscher
San Crescendos großer Herrscher
Verschlafen erwachte Yarrek in seinem Pool, da es einige seiner treuen Untertanen anscheinend gefiel Freudenschüsse abzugeben. Er sank etwas zurück. Sein Geburtstag konnte noch nicht sein. Jubiläum hatte er auch nicht.
Seine Kralle am Flügel fand ein Sektglas, das noch halbvoll war. Wie war das nur hierher gekommen? Egal, er nahm einen Schluck und erinnerte sich wieder, dass er selbst das Zeug geöffnet hatte. Widerlich. Er drehte sich ruckartig um, als eine Tür aufflog.
„Schnell, schnell, raus mit dir!“, kam es von der hübschen Greifin, die energisch auf ihm zugeschritten kam. Das Geratter im Hintergrund war lauter geworden.
„Schwillnisch“, brachte Yarrek hervor und grinste seine Geliebte Allena an, was wohl anzüglich wirken sollte.
„Bäh, du stinkst widerlich, seit wann trinkst du den Mist eigentlich? Und dein Grinsen kannst du dir sonst wohin stecken“, kam es von ihr,
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Literature
Wie meine Muse starb.
Wie meine Muse starb.
Die Reptilienausstellung war im Grunde nichts Besonderes. Eine Ansammlung von Terrarien, abgesteckten Umzäunungen und Glaswänden, hinter denen sich ein paar Tiere den Tag vertrieben. Dennoch, interessant waren sie. Während ich den Geißelspinnen recht viel Interesse entgegen brachte, ging ich an dem Chamäleon eher schnell vorbei. Zu normal, langsam und bekannt. Doch ein Glaskasten zog meine Aufmerksamkeit auf sich.
„Die Kobra“, war auf dem Schild zu lesen. Darunter natürlich eine Menge Fakten, die ich nach dem Lesen sofort wieder vergessen würde, oder eh schon kannte. Ich suchte das Innere ab, wie viele andere Besucher es schon getan hatten. Schmierige Abdrücke von Kinderhänden und Gesichtern auf Bauchnabelhöhe machten mir zum Glück nichts aus, da der Glaskasten relativ hoch und groß war.
Endlich entdeckte ich die Kobra zusammengerollt in einer Sandkuhle. Ich starrte sie an. Sie züngelte
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Mature content
Zombie Geschichte :iconterralux:terralux 0 12

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All Things Grow by AlectorFencer All Things Grow :iconalectorfencer:AlectorFencer 1,494 33 Khu Dimali Environmental Studies by KatieHofgard Khu Dimali Environmental Studies :iconkatiehofgard:KatieHofgard 366 11 Rainbow Boyfriend by GreekCeltic Rainbow Boyfriend :icongreekceltic:GreekCeltic 283 22 New Light by LhuneArt New Light :iconlhuneart:LhuneArt 2,327 76 Dragon's V-Day Gift II by wolfgryph Dragon's V-Day Gift II :iconwolfgryph:wolfgryph 3 2 Circle by Leundra Circle :iconleundra:Leundra 273 21 The Black Cat by Pechschwinge The Black Cat :iconpechschwinge:Pechschwinge 730 38 Natani's Blunt Dating Service by Twokinds Natani's Blunt Dating Service :icontwokinds:Twokinds 1,328 101 Seductive serpent by Schiraki
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TeaFeathers - Sa'Dimali Glass Carver by KatieHofgard TeaFeathers - Sa'Dimali Glass Carver :iconkatiehofgard:KatieHofgard 2,699 72 Rosgladia: Skoteiti by Wen-M Rosgladia: Skoteiti :iconwen-m:Wen-M 153 23 Rosgladia: Omorfeia 1 by Wen-M Rosgladia: Omorfeia 1 :iconwen-m:Wen-M 290 39 Solitude by Leundra Solitude :iconleundra:Leundra 331 27 Nightpark and Chaoskobra chibi by Mutabi Nightpark and Chaoskobra chibi :iconmutabi:Mutabi 11 10 Merry Christmas by ElementalSpirits Merry Christmas :iconelementalspirits:ElementalSpirits 75 6

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Die Liebe zum Meer
Das Schiff teilte die Wellen wie ein scharfer Pflug. Das Wasser bäumte sich auf, zerbrach und spritzte gehorsam an den Seiten entlang, sodass eine lange Wunde von Schaum umsäumt zurück blieb. Lesina begrüßte den Morgen auf ihre eigene Weise. Mit offenen Haaren, die zum Spielball des morgendlichen Winds wurden, ging sie zum Bug des Schiffes und legte sich auf den hölzernen Bugspriet. Unter sich beobachtete sie das Meer mit den vielen kleinen Wellen, genau wie eine unordentliche Stoffbahn. Scherengleich schnitt das Schiff hindurch. Es war ein majestätisches Gefühl, so über der endlosen Tiefe zu schweben und die Gedanken schweifen zu lassen. Manchmal eilten Lesinas Gedanken dabei weit weg.
Ein überraschtes "Hu!" entglitt ihrer Kehle noch, ehe sie fiel. Ihre Hände fassten ins Leere panische Instinkte brachten sie dazu, sich in Erwartung des Aufpralls auf dem Wasser zusammenzuziehen. Stattdessen spürte sie ein Seil um ihre Hüfte. Erleichtert atmete sie aus, dass ihr das gefährliche Meer erspart blieb. Sie wagte es, die Augen wieder zu öffnen und sah sich unversehens einem Mann gegenüber. War sie von der Galionsfigur gerettet worden?
"Ich dachte, ich kenne alle Matrosen", murmelte sie noch halb benommen und erleichtert.
"Und ich dachte, ihr mögt das Wasser nicht wirklich", erwiderte die Galionsfigur und lächelte, "zumindest nicht in solcher Kleidung."
Lesina erstarrte. "Galionsfiguren reden nicht!", erklärte sie kategorisch.
"Ein Glück, dass ich nicht zu denen gehöre", sagte der Mann. Lesina sah ihn genauer an. Sofort sprangen ihr die roten Haare ins Auge, die das Gesicht lang und nass umrahmten. Sein Kinn ragte stolz hervor und auch die Nase war scharf geschnitten. In den Augen könnte sie stundenlang versinken, sie waren blau und tief wie das Meer selbst. Ihr Blick wanderte tiefer und sie sah über den nackten und muskulösen Oberkörper.
Verwirrt fragte sie: "Wie kommt so ein wohlgeformter Mann auf unser Schiff, du bist kein Matrose." Ein wenig Argwohn lag in ihrer Stimme, zugleich studierte sie den wohlgebauten Körper voller Bewunderung weiter. Die Haut schien ihr ungewöhnlich, aber sie konnte noch nicht sagen warum.
"Ich bin geschwommen und das Schiff hat meine Neugier geweckt."
"Ja klar, wie ein Fisch im Meer." Sie stockte. Ihr Blick wanderte noch tiefer. Der menschliche Bauch wich weiter unten einer Art großen, dunkelroten Schirm. Einem Stern gleich entsprangen diesem Fangarme, die sich an das Schiff geheftet hatten. Ihr Herz schlug jähr bis zum Hals.
"Ich könnte schreien", brachte sie schwer atmend hervor. "Vater sucht und tötet euresgleichen."
Der Mann rieb sich mit der Hand das Kinn und erwiderte: "Ich könnte dich fallen lassen, aber du würdest leider nicht schwimmen und es wäre Verschwendung bei einer so schönen Frau."
Lesina schauderte. "Deinesgleichen entführt Frauen und ertränkt sie. Es gibt Geschichten."
"Meinesgleichen?", der Meermann zog sie etwas näher zu sich. "Ich mache dich doch auch nicht verantwortlich für all die Dinge, die ihr Menschen macht. Menschen ermorden, fangen oder vergiften uns. Manchmal wehren wir uns und nehmen einen Menschen mit in die Tiefen. Trotzdem glaube ich kaum, dass du eine Nixenfängerin bist."
Die Gedanken rasten in Lesinas Kopf. Sie hatte schon lange mit angesehen, wie ihr Vater zur Meermenschjagd hinaus fuhr. Er war mit der Zeit immer öfter hinaus gesegelt und sah mittlerweile überall Wasserbewohner. Insgeheim wusste sie, dass selbst seine treue Besatzung besorgt wurde und Zweifel an ihm aufkamen.
"Du hast recht, ich bin zu schwach. Mein Vater führt uns immer wieder hinaus zur Jagd. In letzter Zeit übertreibt er damit." Ihre Augen wanderten wieder den menschlichen Körper hinauf. Sie konnte nicht leugnen, dass er attraktiv war. Zumindest der menschliche Anteil.
Da riss sie eine kräftige Stimme aus ihren Betrachtungen. "Lesina!", rief die tiefe Stimme ihres Vaters fordernd.
"Sei morgen früh wieder hier. Zur gleichen Zeit, bitte", bat sie eindringlich.
"Wir werden sehen", antwortete der Meermann "und nenn mich Orin."
Lesina spürte, wie sie nach oben gehoben wurde, aber die Arme hatte Orin kaum benutzt. Erst jetzt stellte sie fest, dass zwei seiner Fangarme ausgereicht hatten, sie zu halten. Trotzdem fühlte sie sich nicht gequetscht. Vermutlich hätte er sie auch problemlos erdrücken können. Lesina schauderte. Sie war sich unsicher, ob aus Angst, oder anderen Gründen. Sie bekam einen Teil der vorderen Takelage zu fassen und zog sich hoch.
"Ich bin doch hier, Vater. Hab nur mal wieder Ausguck gehalten", antwortete sie, als die Arme verschwunden waren.
"Hast du etwas entdeckt? Deine guten Augen finden sicher Meermenschen!", rief ihr Vater und spie das letzte Wort aus wie schlammigen Dreck.
"Leider nicht Vater." Lesinas Herz pochte stark wegen der Lüge.
Hasserfüllt rief ihr Vater in den Morgen: "Hört mich an, ihr Geister der See! Ich werde euch finden und dann wird euer elender Gesang ein blutiges Ende finden!"
"Lass gut sein, Tjorre, wir halten ja Ausschau", gähnte der Steuermann und richtete sich auf. Er hatte Lesina offenbar wegen des vollen Rahsegels gar nicht sehen können.
"Nehmt die Sache ernst", grollte Tjorre wie ein wütender Bär und ging zur Reling. Lesina fröstelte. Sie wusste, ihr Vater würde sich bis zum Abend kaum von der Stelle bewegen.

"Wie hast du das denn nun wieder gemacht?", fragte Lesina schmunzelnd und fuhr mit einem Finger über Orins Brust. Die Haut war gummiartig und verfärbte sich immer in rötliche Töne, wenn ihr Finger sie berührte.
Orin strich sich die langen, nassen Haare aus dem Gesicht. Wasser troff an ihm herunter und rann über die Seitenplanken. "Ich habe ein paar Freunde eingespannt und es war wirklich nicht schwer, deinen Vater mit ein paar Ködern abzulenken. Er scheint gerne mit spitzen Dingen auf uns zu werfen."
Lesina nickte. Dann erklärte sie: "Mutter ist nach ein paar Fahrten süchtig nach der See geworden. Vater gibt den Meeresbewohnern die Schuld daran, also euch. Ihr lockt sie hinaus, um sie mitzunehmen und so weiter."
"Ohja, gelegentlich ist es ganz interessant, eure staunenden Gesichter zu sehen", meinte Orin und seine Hand legte sich an ihr Kinn. Es schien ihm überhaupt nichts auszumachen, dass er sich an der Boardwand festsaugen musste. Zum Glück gab es auf dem Heck des Schiffs eine Stelle, die sonst kaum einsehbar war und durch das Fenster konnten sie sich gut unterhalten. "Bei dem Wahn deines Vaters wundert mich, dass er dich dennoch mitnahm auf See. Angeblich nur aufgrund der guten Augen."
Lesina beugte sich ein wenig vor. "Glaubst du etwa, er meint mich auf diese Weise besser beschützen zu können?"
Orins Hand glitt durch ihr Haar und strich neugierig über den Stoff ihres Kleides. "Eigentlich glaube ich eher, dass du mit deiner Schönheit unseresgleichen zu ihm locken sollst." Als Lesina zurück schreckte, fügte er mit einem freudigen Glucksen und etwas übertrieben hinzu: "Ich bin dir verfallen auf ewig, du Schönheit des Landes. Lass uns auf ewig zusammen bleiben!" In feinster Theatermanier hielt er sich die Hand an die Stirn und mimte einen Schwächeanfall. Ein helles Lachen entkam Lesinas Mund und sie hielt sich mühsam die Hand davor. Beide lauschten nervös, ob sie nun entdeckt werden würden, aber es blieb ruhig an ihrem Schiffsende.
Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, setzte Lesina sich zurück an das Fenster und ihr Blick glitt wieder zu seinem Unterkörper mit den Tentakeln. "Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht", murmelte sie. Als sie Orins fragenden Blick sah, fuhr sie fort: "Also ich finde dich attraktiv. Du hast einen wundervollen Charakter und einen schönen Oberkörper, selbst deine Tentakel sind mittlerweile eher faszinierend als abschreckend. Trotzdem kann unsere Liebe nicht funktionieren, ich kann nicht dauerhaft unter Wasser bleiben, du nicht dauerhaft an Land."
Das Lächeln auf seinem Mund sackte ein wenig herunter und er sah sie forschend an. "Ist es das, was dich umtreibt? Entspringt in dir die Quelle der Zuneigung?"
Sie strich ihm noch etwas weiter über den Oberkörper und beugte sich näher an ihn heran. Ihre Lippen näherten sich den Seinen. "Wer weiß? Ich kann mir nicht sicher sein, solange-"
Sie schloss die Augen und küsste ihn. Erst zaghaft berührten sich ihre Lippen, dann wollender und sicherer. Es war auf jeden Fall Liebe, entschied Lesina und genoss den Augenblick. Sie wollte, dass der Kuss ewig dauerte.

Ein Speer flog wild über das Wasser und bohrte sich in die Oberfläche, in der er fast widerstandslos versank. Das Wasser veränderte sich nicht, die kleinen Wellen vergingen in den Großen und es tauchte kein blutüberströmter Körper auf.
"Ich werde euch schon noch erwischen und dann werde ich euch alle auslöschen!", tobte Tjorre und starrte auf das Meer hinaus. Seine Hand griff an seinen Gürtel und fand ein Handbeil, das er offensichtlich nicht zum ersten Mal voller Zorn in die Reling schlug, deren Holz splitternd nachgab. "Ihr Hundsfotts werdet sterben! Hört ihr? Ihr! Werdet! Sterben!"
Er atmete schwer und schon kamen zwei seiner Matrosen, um ihm zu helfen, doch er stieß sie unwirsch zur Seite. "Kommt mir nicht in die Quere. Ragnar, das nächste Mal werfen wir gemeinsam. Dann haben sie keine Chance. Gebt uns Speere!", Tjorre taumelte, als er die Faust drohend in die Höhe reckte.
Die ruhelosen Nächte forderten ihren Tribut. Seine Augenringe bildeten einen dunklen Schatten. Er zitterte vor Kälte. "Ich kann hier nicht aufgeben, los, folgt mir!", stieß er hervor, arbeitete sich bis zur Schiffsmitte vor und blieb dann stehen. "Wir brauchen mehr Speere, Entermesser, Pfeile. Wo ist das alles hin?"
"Haste ins Meer geschmissen. Leg dich hin, Käptn, das hat so doch keinen Sinn", begann Ragnar beschwichtigend.
"Schreib du mir nicht vor, was zu tun ist! Das wäre Meuterei! Auf deinen Posten!", zeterte Tjorre und zitterte erneut. Seine befehlsgewohnte Stimme bebte vor Jähzorn und Kälte, was ihr ein jämmerliches Krächzen hinzu fügte. "Wirds bald, oder muss ich dich kielholen?", brachte er noch einmal hervor. Ragnar schüttelte den Kopf und ging. Tjorre entspannte sich ein wenig. Im Augenwinkel nahm er eine Bewegung wahr und fuhr herum. Seine Hand zuckte zu seinem Entermesser, verfehlte es jedoch. Er hatte etwas auf See bemerkt. Der Kapitän stapfte zur Reling zurück. Erst beim dritten Versuch, erwischte er das Messer und brauchte einige Zeit, bis seine Hand es sicher hielt. Ein Platschen lockte ihn in Richtung Heck. Er klammerte sich immer wieder an der Reling fest, obwohl das Schiff kaum Seegang hatte. "Ich werde euch alle kriegen und vernichten!", bellte er über das Schiff, als eine Hand sich auf seinen Arm legte.
Unwirsch wischte er sie zur Seite und starrte über das Heck. Dort war nichts. Oder waren das dort Blasen? Alles war so nass, es musste etwas dort gewesen sein. "Verdammtes Fischvolk, ihr wollt mich zum Narren halten? Euch werd ichs zeigen! Er setzte schon einen Fuß auf die Reling, als erneut ein schmaler Arm nach ihm griff und erst jetzt hörte er die Stimme seiner Tochter flehentlich am Ohr. "Bitte, Vater, komm zu dir! Willst du so etwa schwimmen? Bleib bei mir!"
Er wandte sich langsam um, der Weg zurück von seinen Vorstellungen bereitete ihm Übelkeit. Sein Fuß verließ die Reling und er fiel zurück aufs Deck. "Nein, ich muss dich schützen, meine Frau retten. Sie müssen sterben!" Seine Stimme wurde brüchig und matt und Tränen rannen über sein Gesicht. "Gebt mir meine liebe Frau wieder!", heulte er in den Himmel.
Er spürte, wie sich die Hand seiner Tochter vorsichtig auf seine Wangen legte und sie seine Tränen wegwischte. "Du bist meine liebe Tochter, ich werde dich beschützen, du darfst mich nicht verlassen", schluchzte er.
"Du brauchst Schlaf, Vater. Wann hast du zuletzt geruht?", fragte Lesina besorgt.
"Weiß nicht, Drei Tage? Kann nicht schlafen", nuschelte er benommen.
"Hilf mir mal, Ragnar!", rief Lesina, doch Tjorre stemmte sich schon wieder hoch.
"Nein! Ich muss weiter machen! Muss stark sein, für die Mannschaft, für dich und für meine Frau!", er wankte unsicher und hustete. Bald würgte er, doch es kam nichts. Lesina brachte ihn behutsam zurück aufs Deck. "Du musst etwas essen und schlafen. Jetzt", befahl sie mit energischer Stimme, die ihn schon einmal mit Stolz erfüllt hatte.
"Du bist eine gute Tochter. Versprich mir, die Meerwesen auf ewig zu jagen, ja?", erklärte er.
"Ragnar!", rief Lesina noch einmal anstatt zu antworten.
"Versprich es mir!", flehte Tjorre noch einmal seine Tochter an.
"Ja, das mache ich bestimmt, Vater", beruhigte sie ihn. Dann endlich war Ragnar da.
"Hilf mir, meinen Vater in seine Kajüte zu bringen, er braucht dringend Essen und Schlaf, kein Wort zu den anderen, ich übernehme bis dahin das Kommando", erklärte sie mit fester Stimme.
"Von wegen, der 1. Maat is dafür da. Das bin ich. Du bleibst mit ihm inner Kajüte", Ragnars kräftige Arme schoben sich unter Tjorres Körper und hoben ihn problemlos an. Tjorre dämmerte weg, aber es schien ihm, als würde Ragnars Arm recht eng um seinen Oberkörper liegen.

Die vergleichsweise geräumige Kajüte von Tjorre lag im Halbdunkel. Lesina hörte ihren Vater tief und fest schnarchen und hatte derzeit nicht die Absicht, etwas daran zu ändern. Ragnars erster Befehl galt direkt einer Kursänderung zurück in den heimatlichen Hafen. Dort würde sie mit Sicherheit keine Gelegenheit mehr haben, mit Orin zu sprechen. Es fiel ihr schon jetzt sehr schwer, nicht an ihn zu denken.
Noch einmal vergewisserte sie sich, dass ihr Vater schlief, danach schlich sie zur Fensterluke in der Boardwand. Sie drückte die hölzerne Klappe vorsichtig hoch. Dann schaute sie sich kurz die aufgehende Morgensonne an, doch von oben brauchte sie wohl keine Entdeckung befürchten. Niemand stand an der Reling. Wie sollte sie Orin nur Bescheid geben?
Sie beugte sich soweit es ging mit ihrem Oberkörper vor, aber sie wusste nicht, ob sie auch ganz durch die schmale Luke passen würde. Ragnar hatte genug zu Essen und Trinken gebracht, aber die wichtigen Navigationsmittel mitgenommen und die Tür abgeschlossen. Lesina ärgerte sich über den Mann.
Plötzlich rutschten ihre Hände ab, ihr Oberkörper kippte nach vorn und aus dem Holzrahmen. Panisch fuchtelte sie herum und hoffte entgegen aller Wahrscheinlichkeit auf Halt. Sie sah sich schon nach unten segeln, doch eine starke Hand packte sie am Arm, ehe sie fiel. Ihre Füße fanden Halt in der Kajüte. Mit etwas Mühe und der Hilfe des fremden Arms schaffte sie es unter einem langen Stöhnen, sich wieder in eine kontrollierbare Position zu bringen.
"Na, wolltest du die Fische besuchen kommen?", fragte eine ihr wohlbekannte Stimme über ihrem Kopf.
"Orin!", keuchte sie freudig auf.
"Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, als euer Schiff wendete und du nicht an dem Platz warst. Was ist denn passiert?", erkundigte sich der Meermann.
Jetzt konnte Lesina in der Dämmerung erkennen, wie er an einem Seil hing. Seine Fangarme hatten sich am Rumpf festgesogen. Sein Unterleib sah nun braun aus, wie das Holz, aus dem sein Körper wie eine Beule hinaus ragte. Man könnte denken, dass sein menschlicher Körper die Bordwand durchschlagen hätte. In kurzen Sätzen schilderte Lesina die Kommandoübernahme von Ragnar und den Wahnsinn ihres Vaters.
"Ich habe zwar keine Ahnung, warum deine Mutter sich so nach der See sehnt, aber das ließe sich bestimmt herausfinden. Ich müsste mal mit ihr reden", meinte der Krakenmann.
Lesina lehnte sich vertrauensvoll in seine Arme und erklärte: "Das würde Vater nicht zulassen. Ich habe ihm versprechen müssen, deinesgleichen ewig zu jagen."
Orin kitzelte sie mit den Haaren an ihrem Ohr, als er sich hinunter beugte und die Frage zu hauchte: "Und? Willst du mich auf ewig jagen?"
Sie lachte unterdrückt und erwiderte: "Er hat ja nicht genau gesagt, was ich machen soll, wenn ich dich gefangen habe, nicht wahr?" Damit drückte sie ihm einen Kuss auf den Mund.
Das atemberaubende Gefühl, das sie daraufhin erfüllte, verzauberte beide. Sie hörten weder den Schlüssel im Schloss, noch das Knarzen der aufschwingenden Scharniere.
Erst, als sich eilig donnernd schwere Schritte näherten, erwachten beide aus ihrer Starre.
"Lesina!", donnerte Ragnars kräftige und schnell herannahende Stimme. Lesina wurde aus Orins Armen gerissen. Sie sah kurz in Ragnars aufgeschrecktes Gesicht, der wiederum sofort nach draußen schaute und Orin entdeckte.
"Meermann!", brüllte er laut und ließ eine Hand vorschnellen. Lesina erkannte nicht genau, wie er es anstellte, aber offenbar schaffte er es, Orin festzuhalten. "Alle Mann! Ich hab einen!", gellte Ragnars Stimme durch das Schiff und eilige Schritte stampften an Deck. Zu allem Überfluss hatte das Chaos auch Tjorre geweckt, der sich leicht verdutzt aufsetzte und noch immer völlig verschlafen aussah. Lesina hörte das Geschrei von Männern und den hohen Ton metallener Klingen. Orin war noch immer nicht frei gekommen. Sie stürzte vor und trat in einer schnellen Entscheidung in Ragnars Kniekehle. Sie hatte es nicht für möglich gehalten, aber Ragnars starker Körper knickte ein. Tatsächlich ließ er Orin los, denn kaum einen Moment später platschte es laut im Wasser, gefolgt von einigen weiteren Plitschen, als Pfeile geschossen wurden. Die Luke schlug zu.
Ragnar fuhr zu Lesina herum und schob sie zu Tjorre, als er nach oben stürmte.
"Was sollte das?", fragte Tjorre, "wir hatten ihn doch!"
"Vater, ich-", begann sie, doch er stieß sie ebenfalls von sich.
"Darüber reden wir noch!", knurrte er und riss seine Harpune vom Tisch, als er hinauf hastete. Weiteres Platschen war zu hören. Für Lesina fühlte sich jeder geworfene Speer wie ein Schlag in ihr Herz an. Orin war ihre Beute! Warum warfen sie noch? Orin musste doch längst abgetaucht sein! Lesina sprang zur Luke und drückte sie wieder hoch. Sie sah mit Entsetzen, dass Orin in einem Netz gefangen war und es gerade so schaffte, den Geschossen auszuweichen.
Sie fasste an ihren Gürtel und fand das Messer. Ein Geschenk ihres Vaters für den Notfall. Mit dem Arm drückte sie die Luke der Boardwand wieder nach oben auf, sofort bohrten sich zwei Pfeile, die Orin galten, mit einem hellen "Plock" in das Holz. Dann zwängte sie sich weiter hindurch mit dem Messer in der Hand.
"Lesina!", hörte sie ihren Vater von oben. "Zurück mit dir!"
Doch sie achtete nicht darauf, sondern zwängte sich mit ein wenig Kraft durch die Luke und fiel ins Wasser. Das kalte, salzige Nass brannte sofort in ihren Augen. Dennoch bekam sie das Netz zu fassen, zog sich wieder hoch und atmete schnell ein. Dann zerschnitt sie das Flechtwerk. Ihr Kleid sog sich mit Wasser voll und zog sie hinab. Trotzdem säbelte sie weiter am Netz, bis sie einen Fangarm spürte, der sie oben hielt. So langsam begriff sie auch, dass keine Pfeile um sie herum in das Wasser stießen. Hartnäckig riefen Männer von oben.
"Lass sie frei du Monster!", bellte allen voran ihr Vater.
Lesina sah ihn an und in einem Schwall aufsteigender Wut rief sie zurück: "Die einzigen Monster seid doch ihr! Schaut euch doch mal an! Steht dort voll bewaffnet und schreit wütend auf die See hinaus!"
"Er hat sie verhext!", kam es von ihrem Vater, der seinen Umhang abstreifte und die Schuhe auszog. "Ich werde dich erwischen, du räuberisches Mistvieh!", schrie er und sprang in das Wasser.
"Ich denke, wir sollten es hier und jetzt beenden", grollte Orin mit einer tiefen Stimme, die Lesina eine Gänsehaut bescherte. Diese Stimme war weit weniger schmeichelhaft und weich. Sie klang eher wie eine herannahende, donnernde Welle der unendlichen See.
"Atme tief ein, Lesina.", hauchte er ihr ins Ohr und sie gehorchte, wenn auch verwirrt. Dann riss er sie mit sich, nach vorne. Er drückte sie in die Tiefe, ließ das Netz hinter sich und packte auch Tjorre. Lesina bemerkte Orins Anstrengung, gleich zwei Menschen mit sich zu ziehen, doch im nächsten Augenblick eröffnete sich ihnen in der Tiefe ein märchenhafter Anblick. Direkt unter dem Schiff befand sich eine Ansiedlung der Meermenschen. Algenplantagen säumten den Boden und wogten sanft, kleine Meermenschen sammelten Pfeile und Speere und fügten sie einer Reihe hinzu, die schon mit Muscheln besetzt war. In der korallenüberzogenen Seite eines uralten Wracks, welches zu einer Art Laden ausgebessert war, bot ein Oktopus Waren an. Ein anderer stellte Holzschnitzereien her und eine Nixe trieb gemächlich dahin und flocht ihren Kindern die Haare. Lesinas Augen sahen all das in nur einem winzigen Augenblick und auf wundersame Weise trotz des Salzwassers.
Dann stieß Orin sie alle wieder nach oben an die Oberfläche. Prustend sogen die Menschen Luft in ihre Lungen.
"Nun erkläre mir, Tjorre, wie genau willst du diesen Krieg gewinnen? Eure Schiffe und Waffen sind nutzlos. Wer von uns nicht neugierig ist, bemerkt euch nicht einmal. Zudem haben wir kein Interesse an eurem Land", erklärte Orin.
Tjorre trieb an der Oberfläche. Wassertropfen rannen aus seinem Bart. Seine geröteten Augen starrten den Meermann an. "Meine Frau!", brachte er krächzend hervor.
"Meinetwegen kann ich versuchen euch zu helfen, aber an ihrem Zustand haben wir keine Schuld. Sieh ein, dass dieser Krieg sinnlos und verloren ist", entgegnete Orin beschwichtigend.
"Hör auf ihn, Vater. Orin ist wirklich nicht böse", erklärte auch Lesina.
Der Gesichtsausdruck ihres Vaters verhärtete sich: "Du bist also auch verhext von denen!"
Lesina langte mit der Hand nach vorne und gab ihm eine nasse Ohrfeige. "Hör endlich auf, dein Leid auf andere zu übertragen! Mutter will aufs Meer und anstatt mit ihr zu fahren, bist du ständig hier und wirfst Speere weg. Ebenso gut kannst du Suppe mit einer Gabel essen. Wer ist hier wohl süchtiger und wahnsinniger?"
Er glotzte sie an. Sie konnte sehen, wie es in ihm arbeitete. Schlafmangel und Irrsinn hatten tiefe Spuren hinterlassen. "Aber!", krächzte er schließlich. Verstummte dann aber, als sie ihn durchdringend anstarrte.
Das Schiff näherte sich ihnen vorsichtig, wie eine pirschende Katze. "Sehen wir uns wieder?", fragte Orin Lesina.
"Ich habe doch versprochen, dich ewig zu jagen", erwiderte sie und küsste ihm noch einmal auf die Wange. Seine Haare und sein Unterkörper leuchteten tiefrot.
"Das nehme ich als Versprechen", sagte er liebevoll, ehe das Schiff zu nah war.
Vielleicht konnten sie ja bald alle zusammen aufs Meer hinaus fahren.
Die Liebe zum Meer
Mein zweiter Beitrag für das :iconnaturama-project: 2018!
Diesmal etwas länger. Es geht um die verbotene Liebe zwischen einem Meermann und einer Frau. Aber es ist nicht Arielle. ;)
Es hat Spaß gemacht, insbesondere Segelschiffe mag ich sehr gerne, aber auch sonst hatte ich schön viel Freiraum.
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Gesucht und Gefunden
"Schon wieder nichts", murmele ich. Schon seit dem frühen Morgen versuche ich, mir etwas zu fressen zu fangen. Meine Mutter hat mir aber noch nicht genau gezeigt, wie das geht. Ich bin wohl zu ungeduldig. Oder das Loch vor dem ich warte, ist gar kein Mauseloch.
Ich bin übrigens Nere und eine fast erwachsene Katze. Zumindest seit heute Morgen. Da habe ich noch ganz gemütlich zu Hause bei meiner Mutter gelegen. Aber dann ging alles schief. Es war ganz schön was los zu Hause und irgendwie verschwanden die ganzen Möbel und Kartons. Ich war neugierig einem der Kartons gefolgt und wurde dabei fast getreten! Nur weil ich so schnell bin, konnte ich dem Fuß ausweichen. Aber ein bisschen Angst hatte ich schon.
Ganz flink habe ich mich dann in diesem Raum mit dem vielen Essen versteckt und weil ich ganz schwarz bin, konnte mich auch niemand sehen. Irgendwann hörte ich, wie meine Mutter entsetzlich maunzte und nach mir rief, als sie fortgetragen wurde. Ich hatte zu viel Angst, um zu antworten.
Dann war es ganz still. Ich wartete darauf, dass meine Mutter wieder kam, oder meine Geschwister, oder vielleicht die Frau und der Mann, die uns immer zu fressen gaben und gekrault hatten. Nichts war geschehen. Ich fing an zu maunzen. Niemand hörte mich. Dann bekam ich diesen entsetzlichen Hunger. Mutter hatte immer gesagt: "Ich bringe dir bei, wie man richtig jagt, aber jetzt ist es noch zu früh. Du musst schon fast erwachsen sein."
Endlich wurde es mir zu viel. Ich kann mich verstecken und habe Krallen und bin auch ganz schnell. Also bin ich fast erwachsen. Mutig bin ich dann aus dem Haus gegangen. Wie ich es gesehen habe, versuchte ich mich zu verstecken und zu jagen. Aber irgendwie hat es nie geklappt. Entweder gab es gar keine Maus, oder sie war aus einem anderen Loch gekommen. Ich brauche noch viel Übung, aber ich bin einfach so hungrig. So sitze ich nun hier und warte.
Niedergeschlagen lecke ich mein Fell an den Beinen. Bestimmt verhungere ich, wenn ich nicht bald etwas finde. Die Menschen haben mich kaum beachtet. Ein Junge ist mir sogar rufend hinterher gelaufen und wollte mich treten. Ich habe es geschafft, unter einen Zaun in einen Garten zu kommen. Da hat er sich nicht hinein getraut. Aber nun sitze ich hier auf dem Rasen und weiß noch immer nicht, was ich tun soll.
Plötzlich bemerke ich etwas von oben! "Wer bist du?", rufe ich, als aus dem hellen Himmel eine dunkle Gestalt zu mir herunter fällt. Mit einem schnellen Satz springe ich vor den scharfen Krallen zur Seite. "Pass doch auf!"
Die Krähe schaut mich verdutzt an und zuckt mit dem Kopf. "Du Fressen", krächzt sie. Ich bekomme es mit der Angst zu tun, denn dieser Schnabel sieht nicht nach Spaß aus und der Vogel ist sogar noch größer als ich. Mit einem schnellen Sprung weiche ich seinem scharfen Schnabel erneut aus und begreife, dass er mich fressen will!
So schnell ich kann, laufe ich über das grüne Gras, weg von der Krähe. Ich spüre ihre schwarze Gestalt dicht hinter mir. Meine Pfoten graben sich in die feuchte Erde eines Blumenbeetes, als ich schnell ausweiche und hinter einem Strauch mit vielen kleinen Blumen flüchte. Ich duckte mich tief, wie in der Küche. Krähen scheinen aber besser aufzupassen als Menschen. Sofort springt sie in meine Richtung und will ihren grässlichen Schnabel aufreißen, um mich zu picken. Schnell sause ich hervor und flüchte an weiteren Blumen vorbei, zurück auf die Straße, an ich den Jungen getroffen hatte.
Aber der war auch verschwunden. Nie ist auf die fiesen Menschen Verlass! Ich sehe die Krähe schon über den Zaun flattern und mache mich mit einem schnellen Sprint die Straße entlang davon. Ich bin wirklich schnell, müsst ihr wissen! Trotzdem gibt die Krähe einfach nicht auf und folgt mir wie ein alptraumhafter Schatten.
"Du gleich nicht mehr laufen!" Schreit sie mir hinterher. "Du gleich gefressen! Augen ganz lecker!"
Es schüttelt mich bei dem Gedanken und ich merke schon, wie mir die Puste ausgeht. Leider ist da nur eine hohe Wand neben mir und über die Straße zu laufen macht keinen Sinn, weil ständig diese stinkenden Fahrzeuge herum fahren. Ich höre schon den klackenden Schnabel hinter mir, als ich schnell um eine Ecke sause und hinter einer großen Tonne in Deckung gehe. Tatsächlich gleitet die Krähe an mir vorbei und ich kann wieder durchatmen.
"Wo du sein, Katze?" Ruft sie verwirrt. Sie flattert unruhig in der Luft und dreht sich dabei. Mit lauten Schlägen der Flügel landet sie auf dem nächsten Dach und schaut sich gründlich um. Ich drücke mich dicht an die Tonne. Mein Herz schlägt wie wild. Ich bin noch nie so lang und weit am Stück gerannt. "Wo soll ich nur hin?", frage ich halblaut und schaue mich um. Irgendwo musste es doch einen Ort geben, der so schön ist, wie meine Familie vorher. Aber die Welt sieht trostlos aus. Grau und gefährlich. Sicher, ein paar Vögel zwitschern, aber ich habe noch keine Ahnung, wie man sie jagt und außerdem ist mir der Appetit darauf gründlich vergangen mit der Krähe hinter mir. Eigentlich will ich nur noch nach Hause.
"Da ist ja mein Kätzchen!", kräht es plötzlich über mir und ich springe aus meinem Versteck auf. Knapp verfehlt mich der scharfe Krähenschnabel. Wann ist dieses Monster denn dorthin geflogen?
"Verschwinde endlich!" Schreie ich und versuche weg zu laufen, aber ich bin einfach noch nicht wieder ausgeruht. Schon nach wenigen Sätzen muss ich anhalten und wieder zu Atem kommen. Die Krähe hopst mir voller Kraft hinterher. "Jetzt reicht es mir aber!", fauche ich und stelle meine Nackenhaare auf.
"Keine Flucht mehr? Du jetzt Fressen?", fragt die Krähe und wartet neugierig vor mir. Ich fahre meine Krallen aus und fauche erneut: "Nein, gleich wirst DU gefressen!" Ich klinge weit mutiger, als ich mich fühle. Meine Zunge gleitet über meine spitzen Zähne. Ich mag zwar noch nicht so stark sein, wie meine Mutter, aber auch nicht wehrlos! Die Krähe dreht den Kopf neugierig und macht einen Schritt auf mich zu. Ich hebe meine Pfote mit den Krallen. "Fressen?", fragt sie und kommt noch ein wenig näher.
Jetzt oder nie! Ich springe vor und schlage mit meiner ganzen Kraft zu. Meine Pfote saust durch die Luft und trifft nicht! Die gemeine Krähe hatte sich einfach zurück gezogen! Ich kann mich gerade noch abfangen und lande wieder.
"Hahaha!", macht die Krähe als sie mich sieht und kommt dann näher "Fressen!", kräht sie lauthals. Dann höre ich das Klacken eines Schuhs und die Krähe schaut noch kurz verwundert, als die Zweige eines Besens sie kräftig treffen und zur Seite schleudern.
"Abraxas! Du doofe Krähe, lass die Katze in Ruhe!", ruft eine Mädchenstimme. Der Vogel scheint aufzuhorchen, kommt aber tatsächlich nochmal ein wenig näher zu mir gelaufen. Die Federn sehen schon etwas zerzaust aus. Mit einem dumpfen Zischen saust der Besen des Mädchens erneut durch die Luft und Abraxas fliegt krächzend auf das nächste Haus. "Spielverderberin!", schreit sie.
"Leg dich mit Gegnern deiner Größe an!", gibt das Mädchen zurück. Dann dreht sie sich zu mir. "Ist alles in Ordnung? Hat die doofe Krähe dich verletzt?"
Ich weiche ein wenig zurück. Verwirrt schaue ich zu dem Mädchen und dann zu der Krähe. Dann wieder zu dem Mädchen. Mein Herz rast noch immer wie verrückt. "Es geht schon, sie hat mich nicht getroffen", sage ich. Als könnten Menschen die Katzensprache verstehen. Ich lecke mir verlegen die Pfote ab, die der Krähe leider keinen Schaden zufügen konnte.
"Das beruhigt mich. Aber schau, du zitterst ja. So ein mutiges Kerlchen bist du", sagt das Mädchen und bückt sich zu mir. Ich lasse zu, dass sie mich aufhebt und in den Arm nimmt. So schön weich ist es bei ihr. "Ich zittere nur vor Aufregung. Fast hätte ich die Krähe selbst vertrieben." Das Schöne ist ja, dass man als Katze gegenüber einem Menschen wirklich alles behaupten kann, da sie uns nicht verstehen. Das Mädchen krault mich und ich schnurr und drücke meinen Kopf gegen ihre Handfläche.
"Ganz so einfach war es aber wohl doch nicht, oder? Wie heißt du eigentlich?", fragt sie dabei.
"Ich bin Nere und wie heißt du?" Natürlich würde sie einfach weiter reden, wie Menschen es machen.
"Schön dich kennenzulernen, Nere, ich bin Chalypso. Du kannst mich aber auch einfach Chaly nennen."
Ich hebe alarmiert den Kopf. "Moment, du kannst verstehen, was ich sagen?"
"Jedes einzelne Wort, meine Kleine", erklärt sie mit einem Lächeln, "ich bin nämlich eine Hexe. Naja, noch nicht ganz, aber irgendwann mit Sicherheit. Abraxas, die doofe Krähe, gehört zu meiner Tante. Eigentlich sollte ich mit ihrer Hilfe eine Krähe für mich finden. Aber ich mag gar keine Krähen."
Es ist mir kurz unwohl, aber andererseits scheint sie echt nett zu sein. Außerdem sind ihre Haare ebenso schwarz wie meine und darauf hat sie einen spitzen Hut. Meine Mutter hat mich nie vor Hexen gewarnt. "Ich mag auch keine Krähen, aber du bist echt in Ordnung."
"Hast du eigentlich ein zu Hause?", fragt Chaly mich.
Ich seufze kurz, aber dann reiße ich mich zusammen: "Nicht mehr, meine Familie ist plötzlich verschwunden aus unserem Haus zusammen mit der Frau, die uns versorgt hat. Mich haben sie dann vergessen."
"Hast du Lust bei mir zu bleiben? Ich hätte dich auf jeden Fall lieber, als so eine fiese Krähe. Außerdem kannst du viel besser sprechen als die."
"Das ich gehört! Du kein Talent!", krächzt es über uns.
Ich überlege kurz. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich meine Eltern wiederfinde und selbst wenn, bin ich ja schon fast erwachsen. Ich habe gehört, wie Mutter sagte, dass schon ihre anderen Kinder irgendwann weggeben wurden. Außerdem will ich es der Krähe irgendwann zeigen. "Ich bleibe gerne bei dir."
Behutsam streichelt sie mich und ich fühle mich ganz wohl dabei. "Das ist wunderbar!", freut sie sich und meint dann gleich darauf: "Dann werde ich dir jetzt erst was zu Fressen holen. Du bist sicher ganz hungrig." Ich lächle erfreut: "Ohja, das wäre wundervoll!"
Gesucht und gefunden
Mein Beitrag für das :iconnaturama-project: 2018!
Es geht um eine kleine Katze, die ein neues zu Hause braucht.
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terralux
Germany
Hey there!

I'm some kind of a writer, but only in german.
My favorite topic is fantasy, but some times i write science fiction as well.

Current Residence: Germany
Interests
Hey ho!

I got tagged (again) by :iconwer-kater:
Please, no tagging back this time, i don't have enough facts, i guess. XD

Rules:
1. Post 8 facts about your character.
2. Tag 8 other characters.
3. Post their names along with their creators' Avatars.


Ankh


1. I do like to comission realistic pictures more than toony ones.
2. I like big wings and membranes which reach to the tail. :)
3. The only birdy parts left are the toes on the hind leg, which points backwards, and the partly beaklike muzzle.
4. I also comissioned him as Anthro (humanized) dragon and also genderswitched (just because of interest, but you will have a hard time to find this pics online. ;) )
5. I guess its obvious, but i could mention, that he is an alter ego of me. Well at least he is by my side since something around 2000. Pretty long time.
6. There are no pictures of him "mating" with someone and i will most likely stick to that.
7. If he would have a hoard it would be out of books and creative things, as much as weapons.
8. I'm running out of facts, well last one: I also have comissioned a telegramm-sticker-set from the awesome :iconsuzidragonlady: via naturama Projekt. :D

No tags this time, i did tag in the last journal. ;)

Comments


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:iconshadow-dragon-777:
Shadow-Dragon-777 Featured By Owner Jul 11, 2018  Hobbyist General Artist
Thanks for the llama... I think I met you in a stream somewhere.
Reply
:iconterralux:
terralux Featured By Owner Jul 17, 2018
No problem
Maybe we met in Elementals Stream? That could be possible. :)
Reply
:iconeinsamer-wanderer:
EINsamer-wANDERER Featured By Owner Jul 23, 2017  Hobbyist Writer

Hallo und herzlich Willkommen

bei :icondeutschedichter:

 

Wir wünschen dir viel Spaß.

Reply
:iconnievaris:
Nievaris Featured By Owner Mar 18, 2016  Professional Digital Artist
Oh, vielen lieben Dank für all deine Kommentare ;_;
Reply
:iconterralux:
terralux Featured By Owner Mar 18, 2016
Gerne doch! Ich mag deine Bilder einfach. :D
Reply
:iconschneeamsel:
SchneeAmsel Featured By Owner Aug 3, 2015  Student Digital Artist
Thank you for the watch :aww:
There's a llama for you
:iconllama-plz:
Reply
:iconterralux:
terralux Featured By Owner Nov 28, 2015
Wohoo! Lama! (Super-late answer is super-late)
Thank you for nice Art! :D
Reply
:iconschneeamsel:
SchneeAmsel Featured By Owner Nov 29, 2015  Student Digital Artist
no problem xD
normally i reply months after a message too xDDD
Reply
:iconnightpark:
Nightpark Featured By Owner Jan 9, 2015  Hobbyist
Lieben Dank für den watch! :)
Reply
:iconterralux:
terralux Featured By Owner Jan 10, 2015
Danke, gleichfalls! :D
Reply
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