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AazWritings und die Reise

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By SparkleFuchs
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©AazWritings


An einem Montagmittag, so gegen 12:30 Uhr waren mein bester Freund Alex und ich in einem Taxi unterwegs, Richtung Flughafen. Als wir ankamen, war der Flughafen recht voll. Alex und ich spielten ein Spiel, um die Zeit vergehen zu lassen. Es war das bekannte Spiel, Ich sehe was, dass du nicht siehst. Alex sagte: „Ich sehe was, das du nicht siehst und das ist Blau.“ So antworte ich ihm mit: „Meinst du das Schild der Toilette?“ Alex lachte und sagte mir, dass das Korrekt war. Wir spielten weiter und vergaßen die Zeit. Der Flug ging in 10 Minuten und der Weg bis zum Check in war noch recht weit. Wir entschlossen uns zu rennen, ich meine was blieb uns denn anderes übrig? Wir erreichten den Check in noch rechtzeitig. Wir stiegen ein und verstauten unser Gepäck, schnallten uns an und nach einer Weile merkten wir, dass die Räder des Flugzeuges anfingen zu rollen. Ich sagte zu Alex: „Es geht los, bist du aufgeregt nach Alaska zu fliegen?“ Alex antwortete: „Ja ich hoffe, das Essen dort ist gut, die Betten bequem und es darf auch nicht an Hygiene mangeln!“ Wir waren nun in der Luft und ich beschloss zur Entspannung ein wenig meine Augen zu schließen. Ich sah in Alex sein Gesicht, wie zufrieden er einen Film schaute. ---

Ich wachte auf, als mich eine Eiseskälte überzog. Ich sah Alex wie er ein paar Meter weiter weglag und um mich herum einige Passagiere lagen, Tod alle Tod. Ich sprang auf, um nach Alex zu seh´n. Ich sah schon vom weitem, wie er zusammen gekauert auf dem Boden lag und blutete. Ein Metallstück durchbohrte seinen Oberschenkel. Er schrie vor Schmerzen. Ich suchte in dem Wrack des Flugzeuges nach Verbandszeug, wurde aber nicht fündig. Ich riss ein Stück meines Shirts ab und wickelte es um seine Wunde, um das Bluten zu verringern. In der ganzen Aufregung bemerkte ich nicht mal, dass ich selber verletzt war, zum Glück nicht schwer. Ich kümmerte mich wieder um Alex und sagte zu ihm: „Alex, ich muss das Metallstück entfernen.“ Er schrie:„ Nein bitte nicht!“ Ich erklärte ihm, dass das Stück so schnell wie möglich rausmüsse, sonst würde er verbluten. Zum Glück ließ er sich überreden. Ich zog das Stück rasch heraus. Danach verband ich die Wunde richtig. Ein beißender Geruch kam mir in die Nase, Kerosin? Ich bemerkte, dass der Geruch immer stärker wurde. Mir kam der Gedanke, dass das Flugzeug möglicherweise explodieren könnte. Ich zog Alex so schnell es ging aus dem Flugzeug. Dabei schnappte ich mir schnell ein paar Sachen. Gerade als wir uns aus dem Wrack retten konnten, explodierte das Flugzeug und es stieg eine schwarze Rauchwolke auf. Überall lagen Wrackteile, Leichen, verbrannte Kleidung und vieles mehr. Es war ein grauenvoller Anblick. Ich drehte mich herum und dachte, das kann nur ein schlechter Albtraum sein. Soweit das Auge blicken konnte, Schnee und Eis. Ganz in unserer Nähe lag ein Stück der Tragfläche. Ich packte Alex auf meine Schulter und trug ihn dort hin. Wir versuchten uns mit den mitgenommenen Sachen so gut es ging warmzuhalten. Ich ließ Alex dort und ging zurück um nach Überlebenden und Dingen zu suchen, die hilfreich wären, um die hereinbrechende Nacht zu überstehen. Ich fand einen Überlebenden. Ich nahm ihn mit zu der Tragfläche und legte ihn auf eine gefundene Decke. Er war schwer verletzt und nicht ansprechbar. Ich baute mir eine Fackel und nutzte das Feuer des Flugzeugwracks um uns Licht und Wärme zu spenden. Mit hereinbrechen der Nacht, hörten wir wie die Wölfe heulten. Ich wünschte, die Nacht wäre schon vorüber. Vor Erschöpfung schlief ich ein. Mitten in der Nacht wachte ich auf, denn ich konnte meine Beine nicht mehr spüren. Mein Gesicht verbrannte vor Kälte. Mir fiel es schwer zu atmen. Bei jedem Atemzug hatte ich das Gefühl, innerlich zu erfrieren. Ich sah nach Alex und den anderen Überlebenden. Ich fühlte nach Alex seinen Puls. Dieser war sehr schwach, ich hoffte nur ihn nicht zu verlieren. Der Puls des anderen Passagiers war schon nicht mehr zu fühlen. Ich hatte Angst!

Nach einiger Zeit machte mich die Kälte müde. Ich wusste, wenn ich einschlafe, werde ich die Nacht nicht überleben. Ich kämpfte gegen die Müdigkeit. Ich konnte diesen Zustand noch einige Zeit durchhalten. Mir fiel es immer schwerer. Meine Gedanken wurden unkonzentrierter, meine Atmung flacher, meine Augenlider schwer, die Bewegung meines Körpers vor Schmerzen unerträglich. Ich schloss die Augen und sah ein helles Licht, welches wärmend in mein Gesicht strahlte. Ich fühlte innere Zufriedenheit. Ich war entspannt und gelöst. Kann es sein, bin ich gerettet?

Ich verspürte Harmonie und Frieden, Engel, die mich trugen und sangen:„ Willkommen im Paradies!“

Achtung! Dieser Text wurde nicht von mir geschrieben.
Ich habe diesen Text, für einen Freund (AazWriting), hochgeladen!
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© 2020 SparkleFuchs
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