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Shiion90
Sara
Artist | Hobbyist | Traditional Art
Austria
I'm not that interesting I simply love to draw.

I doubt that anyone reads this but for the one person who reads this: thank you.

I dropped out of college, simply because I had to much shit going on with my borderline. I deleted my tumblr and made a new one where I rant about my life and my own stupid minde.

My friends would say I'm one of a kind. I am really open (I tell things someone should better not tell) and way to friendly (or sometimes the most tilted person ever). But sometimes I need to let my dark sad side out (this is when most of my dark themed pictures are created).
And I love to draw woman and sexual pictures (but I only post the full pic on tumblr since DA needs to stay kids friendly).

Yeah what else? I love cats and pizza. And my cute loving boyfriend ~

Hope this information made your life in any way better.

facebook: www.facebook.com/Shiion90-1892…
tumblr: ungreatfulhumanbeing.tumblr.co…
patreon: www.patreon.com/ShionsArt
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Ihre schweren edlen Gewänder drehen sich mit jeden ihrer Tanzschritte schwungvoll mit, doch ist sie nicht mehr auf ihren Tanz noch auf ihren Tanzpartner fokussiert, viel mehr schwenken ihre Gedanken wehmütig an ihr erstes Treffen vor sieben Jahren zurück. Wie einfach und schön das Leben damals noch gewirkt hat, sie weiß noch ganz genau wie leicht und frei sie sich gefühlt hat. Wie oft saß sie in den Bäumen oder an entlegenen Klippen und hat die Sterne beobachtet und an die alten Zeiten zurückgedacht.

Sie hatte gerade ihren 18. Geburtstag und der Großmeister Kusho hat sie zu sich befohlen. Langsam schlenderte sie durch das kleine Dorf und betrachtete auf ihren Weg zu der Großen Halle die vielen Schmetterlinge, die sich mit dem Beginn des Frühlings wieder vermehrt blicken lassen. Seit ihrer frühen Kindheit lebt sie bei den berüchtigten Kinkou-Kriegern und hat sich dort ein neues Zuhause aufgebaut. Sie ließ sich wie immer Zeit bei ihrem Weg und ließ sich von jeder Kleinigkeit ablenken, denn trotz ihres Alters konnte man nur wenig Reife an ihr erkennen. Jede Blume wurde ausgiebig betrachtet, jedem bunten Käfer nachgeschaut und jede Person auf ihrem Weg freundlichst Begrüßt. Viele könnten meinen, dass ihre muntere und herzliche Art vor allem in so einem ernsten Ninja-Dorf auf Ablehnung trifft, doch ist deutlich erkennbar, dass die Personen um sie herum etwas auftauen und Wärme in ihr Herz lassen. So auch der Großmeister Kusho, der bereits erwartungsvoll in der Großen Halle saß. In kniender Position begann er die zwei Kerzen und das Räucherstäbchen, welches wundervoll nach Lavendel roch, anzuzünden und blickte genau in dem Moment zu der Schiebetür, in welcher das junge Mädchen den Raum betrat. Streng blickte er das Mädchen an und folgte jedem ihrer Bewegungen bis sie schlussendlich vor ihm niederließ. „Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass Pünktlichkeit eine Tugend ist, die wir Kinkou schätzen und ehren.“, kühl und bestimmt hallte seine Stimme durch den Raum und etwas eingeschüchtert wusste das Mädchen nicht genau, was sie antworten soll. Unschuldig und mit Schmollmund blickte sie den erfahrenen Mann an und fing mit mitleiderregender Stimme an zu sprechen: „Aber Papa… Ich bin doch nicht einmal ein richtiges Mitglied von euch, weder kann ich gut kämpfen… Ist es also nicht unfair von mir zu verlangen, dass ich nach euren Regeln lebe?“ Immer wieder legte sie Pausen zwischen ihren Sätzen ein und blickte ihren Ziehvater traurig an. Sie wusste genau welche Knöpfe sie drücken musst um zu bekommen was sie will, doch leider kannte ihr Gegenüber zu gut dafür. „Meine liebe Shion.“, er legte eine dramatische Pause zwischen seinen Sätzen ein und drehte ihr den Rücken zu als er sich in die hintere Ecke des Raumes begab. „Du solltest mittlerweile wissen, dass ich dir diese Nummer nicht mehr abkaufe, oder zumindest nicht mehr so oft. Also sag mir bitte warum du dich gestern Abend heraus geschlichen hast und die Mission deiner Brüder beendet hast?“ Ertappt strich sie durch ihre Haare und zog ihre langen fliederfarbenen Locken nach unten, so dass sie ihre natürliche Wellung verloren. Pampig und recht kindlich protestierte das Mädchen: „Du lässt mich ja nie etwas machen. Ich darf noch nicht einmal das Dorf verlassen und muss mich hier langweilen…“ Der ältere Mann lachte leicht, was sie jedoch nicht sehen konnte, da er immer noch mit dem Rücken zu ihr stand. Langsam begab er sich wieder mit ernster Miene zurück an seinem Platz, in seinen Händen hielt er eine schöne Holzkiste, welche er nun langsam vor ihr auf den Boden platzierte. Das Mädchen betrachtete die Kiste voller Begeisterung und konnte sich kaum beherrschen und nur die strengen Blicke ihres Vaters brachten sie dazu es ruhiger anzugehen und ihre Fassung zu wahren. „Ich sehe ein, dass ich als Vater sowie Mentor an dir versagt habe. Ich hätte nicht versuchen sollen dich vor der Welt zu schützen und anders herum.“ Konzentriert hob sie ihren Blick und lauschte seinen Worten genau, zwar wollte sie aus dem Dorf raus, doch würde sie nie seine Erziehungsmethoden hinterfragen, vor allem nachdem er ihr das Leben gerettet hat. Doch gerade als sie protestieren wollte deutete ihr Vater, dass er noch nicht fertig ist und sie sich gedulden soll, und so lauschte sie achtsam seinen Worten. „Du bist nun eine Erwachsene Dame und kein kleines Kind mehr. Ich möchte dir daher diesen hier schenken.“, mit diesen Worten öffnete er die hölzerne Kiste und präsentierte einen wunderschönen handgefertigten Dolch – seine Klinge ist vorne leicht nach oben gekrümmt und mit einem Blumenmuster verziert, der Griff ist mit edelsten Leder verkleidet und in der Fassung ist ein violetter Stein eingesetzt. Überwältigt betrachtete sie den Dolch und hob ihren Blick um ihren Vater damit wortlos zu bitten ihn in die Hand zu nehmen worauf dieser ihr sanft zunickte. Vorsichtig nahm sie das Meisterwerk in die Hand und betrachtete ihn von jedem erdenklichen Winkel. So sehr sie dieses Geschenk auch ehrte, genauso schuldig fühlte sie sich auch. Sie missachtete regelmäßig seinen Regeln und Bitten und nun vermacht er ihr solch einen teuren Dolch. „Ich sehe dir an, dass du dir unsicher bist, ob du diesen verdient hast und ich verstehe deine Zweifel. Ich finde es sogar löblich, dass du dir deine Kräfte bewusst bist sowie auch deiner begangenen Fehler.“ Erneut ließ er seine ernste Fassade fallen und legte seine Hand sanft auf ihre Wange. „Aber was für ein Vater wäre ich, wenn ich dir keine zweite Chance gebe?“ Berührt von dieser Aussage kamen ihr beinahe die Tränen und sie sah ihm verzweifelt an. Sie versuchte verzweifelt etwas herauszubringen ohne in Tränen auszubrechen, doch scheiterte kläglich daran und saß stammelnd vor ihm. Sanft wischte er ihr eine einzelne Träne, welche gerade über ihre geröteten Wangen rann, aus dem Gesicht und vervollständigte ihren gestammelten Satz: „Ich weiß genauso gut wie du, dass ich nicht dein leiblicher Vater bin. Doch habe ich dich aufgenommen und seit Jahren wie meine Tochter aufgezogen. Entgegen deiner beiden Brüder habe ich es bei dir nicht übers Herz gebracht, dich in dieses herzlose und kalte Familienerbe einzubeziehen, dafür hast du zu viel Herz. Dafür liebe ich dich zu sehr, ich könnte es mir nicht verzeihen wenn du meinetwegen stirbst.“ Mittlerweile rannten ihr die Tränen unaufhaltsam über das Gesicht, zu sehr war sie von den herzlichen Worten ihres Vaters berührt. „Doch wir wissen beide, wozu du fähig bist und deswegen habe ich eine kleine Prüfung für dich.“ Etwas überrascht von seinem harten Stimmungswechsel blickte sie ihn an und folgte aufmerksam seinen Bewegungen als er ihr vorsichtig das Messe aus der Hand nahm. „Beweise mir, dass du dich kontrollieren kannst, und du darfst dir neben den Dolch auch noch deine Freiheit nehmen.“, seine Worte hallten ihr in den Kopf und sie überlegte was er wohl damit meinte, doch bevor sie sich weiterhin den Kopf darüber zerbrechen konnte hatte er sich bereit mit dem wunderschönen Dolch das Handgelenk aufgeschnitten. Ein kalter Schauer rannte über ihren Rücken und sie erstarrte zu Stein, sie wusste genau, wenn sie jetzt darauf reagierte, dürfe sie niemals das Dorf verlassen. Sie beobachtete das warme flüssige Rot, wie es langsam über seine Hand auf den Boden tropfte. Jeder Tropfen führte dazu dass ihr heißer wurde und sie fühlte wie sich etwas in ihr regte. In ihrem Kopf ging es wild umher, sie ging jedes mögliche Szenario durch, sogar eines, in dem sie ihren Vater tötet und den Rest seines Blutes direkt aus seinem Hals konsumieren würde. Doch trotz all dieser Gedanken versuchte sie sich nicht zu regen, die Stimmen in ihren Kopf zu ignorieren und diese Prüfung zu bestehen. Als sich dieser innerliche Kampf in ihr zutrug wurde sie durchgehend von ihrem Vater gemustert und haargenau betrachtet, jedes falsche Muskelzucken konnte bedeuten, dass sie versagt. Die wenigen Minuten die sie schon so hier saßen kamen ihr wie Stunden vor und langsam fing ihr Mund an wässrig zu werden und ihr Magen drehte sich , sie wusste nicht wie lange sie das noch aushalten kann. Doch glücklicherweise wusste sie, dass es nicht mehr lange dauern kann als ihr Vater ihr zulächelte und die erlösenden Worte sagte: „Du hast Bestanden.“ Sie versuchte trotzdem immer noch ihre Haltung zu wahren und erkundigte sich bedacht und ruhig ob er denn Hilfe mit dem Verarzten der Wunde bräuchte. Wortlos streckte er ihr den Arm entgegen worauf sie sanft mit ihrer Zunge über die Wunde leckte. Innerhalb weniger Sekunden schloss sich die Wunde und sie ließ nach einen kurzem Moment seinen Arm wieder los. Sie fühlte wie sich ihr Griff nur langsam löste und der süße Geruch des Blutes ging ihr nicht aus dem Kopf. Ihr Vater bekam nur noch wenig von ihren innerlichen Leiden mit und drückte noch ausfällig seinen Stolz darüber aus, wie gut sie sich gehalten hat und überreicht ihr den Dolch. Vorsichtig nahm sie die wunderschöne Klinge entgegen und konzentrierte sich voll und ganz darauf ihren tierischen Trieben nicht nachzugeben. Beinahe apathisch saß sie vor ihrem Vater und traute sich kaum zu bewegen bis sich plötzlich die Türe hinter ihnen schlagartig öffnete. Die dadurch entstandene Wucht führte dazu, dass die Kerzen erloschen. Aus dem Rahmen der Türe kann man schon lautstark das Gezanke von Zed und Shen vernehmen, anscheinend haben sie bemerkt, dass ihre Zielperson bereits ermordet wurde und nun nehmen sie an, dass jeweils der andere diese alleine erledigt hat. Ungeachtet des Streites bedankte sie sich erneut bei ihrem Vater und befestigte den Dolch an ihren Bund, welcher ihr nur lächelnd zunickte. Mit einem höflichen Verbeugen verabschiedete sie sich und ging an ihren Brüdern vorbei aus der Türe, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Zwar blickten ihr beide nach und erkundigten sich, warum sie hier war, doch sie hatte dafür jetzt keine Zeit, denn sobald sie aus der Türe war rannte sie hektisch Richtung See. Dort angekommen nahm sie einen tiefen Atemzug und versuchte das Geschehen von eben zu verarbeiten, doch kam sie nicht umher einen lauten Schrei aufzustoßen. Die angestaute Freude sowie der Stress mussten endlich aus ihr heraus, da es ihr sonst nicht möglich war einen klaren Gedanken zu fassen. Sie konnte es gar nicht fassen. Ab heute war sie ein freier Mensch und konnte sich dementsprechend verhalten. Ihre Gedanken sprühen voller tollen Ideen, was sie an ihren ersten freien Abend machen könnte, doch überkam sie inmitten ihrer Pläne ein übler Gedanke. Zwar konnte sie sich beherrschen und hat ihren Vater nicht zerfleischt, doch ist sie sich unsicher ob sie immer noch bestanden hätte, würde ihr Vater wissen, dass sie die Zielperson ihrer Brüder brutal zerfleischt und verspeist hat…

Mittlerweile ist es Abend geworden und der Große Meister ist mit seinen Schützlingen zusammengekommen um das Abendmahl als Familie zu genießen. Mittlerweile hatte sie sich wieder gefangen nachdem sie den Nachmittag alleine am See verbrachte. Zwar waren ihre Gedanken immer noch durcheinander und ihr ging der herzlich süße Geruch des Blutes nicht mehr aus dem Kopf. Ob Shen sein Blut genauso salzig war, wie das seines Vaters? So schnell es geht versuchte sie diese Gedanken zu verdrängen und konzentrierte sich steif auf ihr Abendessen. Zwar  Anscheinen haben sich die Streitigkeiten zwischen Shen und Zed gelegt, zumindest scheinen sie nichtmehr deswegen zu streiten. Jeder der vier genoss sein Essen in Stile bis Zed sich entschloss diese mit seiner Frage zu durchbrechen: „Was habt ihr beide denn so ganz alleine in der Großen Halle gemacht?“ Ohne ihren Blick vom Teller in ihrer Hand zu heben entgegnete sie trocken: „Hättest du es wissen sollen, dann hätten wir dich eingeladen.“ Und mit dieser neckischen Aussage wurde schon ein kleiner Streit ausgelöst. „Ich hätte wissen sollen, dass Prinzesschen schon wieder bevorzugt wird und tolle Sachen bekommt.“, bei seiner Aussage deutete er auf ihren neuen Dolch, welchen sie sofort wieder unter ihrer Kleidung versteckte. Genervt von einer ekligen und gemeinen Art entgegnete sie beleidigt: „Ich kann nichts dafür, dass dich keiner liebt Zed.“ Noch bevor die beiden ihren Streit vertiefen konnten haute ihr Vater bestimmt auf den Tisch um weitere Beleidigungen zu unterbinden, wodurch sich alle wieder lautlos ihrem Essen widmeten. Doch erneut wird die kurze Stille unterbrochen, doch dieses Mal durch eine Ankündigung ihrerseits: „Nachdem ich Freigang habe, werde ich mir heute das Schauspiel am Rande der Stadt ansehen, es kann wohl länger dauern, also wartet nicht auf mich.“, ohne etwas anzufügen oder auf die Fragen der Männer zu warten stand sie auf und brachte ihr Geschirr in die Küche. Kurz bevor sie den Raum verließ drehte sie sich jedoch nochmal um und blickte Zed mit einem Lächeln an: „Übrigens, wenn du mich so sehr magst, kannst du mir das das nächste Mal auch einfach sagen.“ Mit diesen Worten verließ sie schlussendlich den Raum und machte sich auf den Weg ihren ersten Abend in Freiheit zu genießen.

Nach einem Fußweg von zirka 30 Minuten kam sie endlich an dem Ort ihrer Begierde an. Die bunten Wägen der Schauspieler und Bühnenarbeiter stehen hinter der Bühne verteilt herum und davor genießen die erschöpften Darsteller ihre wohlverdiente Pause. Noch nie hatte sie so viele Leute an einem Fleck gesehen, denn obwohl sie sich oft von Zuhause weggeschlichen hat, hat sie dies immer nur getan um die Zielpersonen ihrer Brüder zu ermorden und somit ihrer Blutlust nachzugehen. Nachdem sie neugierig und aufgeregt durch die verschiedenen Wege und Gassen gegangen ist muss sie jedoch enttäuscht feststellen, dass das Schauspiel bereits zu Ende ist und die Schausteller drauf und dran sind ihren Feierabend zu genießen. Niedergeschlagen setzt sie sich auf einen der vielen wackeligen Stühle vor der Bühne und betrachtet das feine Handwerk der Kulissen. Doch als sie gerade in ihren Gedanken schwelgt drehte sich ihr Magen erneut und der Hunger von heute Morgen meldete sich wieder. Sie konnte doch jetzt nicht einfach einen Unschuldigen töten um ihren Hunger zu stillen, oder konnte sie? Einer der Schausteller sollte nicht so sehr auffallen… Furios schüttelte sie ihren Kopf, wie kam sie nur dazu, so zu denken, sie hatte es ihren Vater doch versprochen. Hastig sprang sie aus ihrem Sessel und machte sich auf dem Weg nach Hause als sie auf halben Weg in jemanden rannte. Durch den überraschenden Effekt des Aufpralles fiel sie beinahe nach hinten zu Boden, doch da packte sie ihr Gegenüber hastig am Arm und rettete sie vor dem Aufprall zu Boden. Verwundert hob sie ihren Blick und sah in die schönsten und klarsten Augen, die sie je in ihrem Leben sah. Ein junger Mann, nicht viel älter als sie, war der Halunke der in sie rannte, sowie der Retter, der sie vor einem schrecklicheren Schicksal bewahrte. Leicht errötet betrachtete sie den gut aussehenden Mann und kam nicht herum seinen wohligen Duft aufzunehmen. Vorsichtig und mit zittriger Stimme entschuldigte sie sich bei dem Mann und will so schnell wie möglich an ihm vorbei als er sie sanft am Arm packte. Erschrocken blieb sie stehen und drehte sich in seine Richtung. „Ich kann doch so ein schönes Wesen nicht einfach gehen lassen, ohne dass sie mir ihren Namen genannt hat.“, seine Worte bildeten eine liebliche Melodie, die sie beinahe dazu zwangen ihm ihren Namen zu verraten. Verlegen und leise brachte sie nach einer kurzen Pause endlich ihren Namen heraus: „Shion, mein Name ist Shion.“ Er lächelte sie herzlich an und fing wieder in seinen wunderschönen Klängen zu sprechen: „Darf ich denn jetzt noch wissen was so ein zartes Wesen wie du alleine hier machst? Hübsche Mädchen wie du laufen Gefahr den falschen Männern in die Hände zu laufen.“ Trotz der Zwielichtig seiner Aussage konnte sie durch den Tonfall seiner Stimme sowie seinem gelassenen Gesichtsausdruck keine Gefahr an ihm erkennen und stempelte seine Aussage als Scherz ab. Da sich der Hunger in ihr leider immer deutlicher zu erkenne gibt muss sie sich jedoch so schnell wie möglich von hier entfernen, weswegen sie sanft ihren Arm aus seinen Griff löst. „Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich muss jetzt wirklich nach Hause, sonst machen sich meine Brüder noch sorgen.“ Doch ihr Gegenüber gab sich von ihren Aussagen weniger beeindruckt und zog sie, dieses Mal härter, wieder an sich. „Ich möchte wirklich nicht unhöflich erscheinen meine werte Dame, doch kann ich dich wirklich nicht mehr alleine nach Hause gehen lassen. Erlaub es mir wenigstens dich nach Hause zu begleiten.“ Überrascht von seiner Bitte wusste sie nicht recht, was sie tun soll, doch entschloss sie sich schlussendlich seiner Bitte nachzugehen um somit eine Konfrontation zu umgehen und den Tod des jungen Mannes zu verhindern. Daher erfüllt sie ihm seinen Wunsch und gestattete ihm sie zu begleiten.

Den Heimweg über wechselten die beiden Belanglosigkeiten und somit erfuhr sie mehr von ihm. Sein Name war Khada Jhin und er war einer der Bühnenarbeiter bei den reisenden Schauspielern, die gerade in der Stadt sind, doch ist sein Wunsch auf den großen Bühnen zu spielen und den Menschen seine Kunst näher zu bringen. Sie war von seinen Ansichten über Kunst, dass sie etwas Reines sowie auch Schmutziges ist wofür es wert ist zu Kämpfen, sehr ansprechend und fühlte sich sofort mit ihm wie auf einer Wellenlänge. Doch nach all den aufschlussreichen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug und so waren sie auch schon vor den Toren ihres Dorfes angekommen. Die Beiden blieben stehen und blickten einander an. „Nun, wir sind hier. Ich hoffe es macht dir keine Umstände den ganzen Weg jetzt alleine wieder gehen zu müssen.“ Zwar wollte sie immer noch so schnell wie möglich weg von ihm, um ihn nicht zu gefährden, doch wollte sie nicht unhöflich wirken. Und tatsächlich hat sie nach der kurzen Zeit bereits Gefallen an ihm gefunden, weswegen es ihr umso schwerer fällt ihm wegzuschicken. Sie rang mit sich selbst, ob sie ihm nach einem erneuten treffen fragen soll oder nicht, bis er ihr die Entscheidung abnahm: „Es hat mich echt gefreut dich kennen zu lernen, Shion. Und auch wenn ich weiß, dass du nach Hause musst, denkst du, du könntest mir noch eine halbe Stunde schenken? Ich habe eine Hütte hier, nicht einmal 3 Minuten von hier. Ich würde dich gerne noch auf einen Kaffee einladen.“ Sein Lächeln war so unglaublich mitreißend, dass sie nicht anders konnte, als ihm errötet anzulächeln und trotz der Warnflaggen und dem ansteigenden Hunger in ihr das Angebot anzunehmen. Und so ging das Paar durch einen verzweigten Waldweg bis sie endlich an einer kleinen rustikalen Hütte angekommen sind und als sie endlich an der Türe angekommen sind muss sie feststellen, dass das Innere genauso schmucklos wie das Äußere ist. Als sie als erste die Hütte betritt und er knapp hinter ihr geht merkt sie wie er seine Hand an ihrer Seite runterwandern lies und beinahe unbemerkt ihren Dolch entfernte. Trotzdem sie ihm bei seiner Tat ertappt hat, ließ sie sich dies nicht anmerken und ließ sich auf sein kleines Spiel ein, denn ein kleiner Teil in ihr hat fest gehofft, dass sie doch noch zu einem schmackhaften Abendessen kommen wird.

   

Er legte seinen Arm erneut um ihre Taille, nachdem er nun das Licht angemacht hat, und geleitet sie zu einem der beiden gemütlichen alten Sessel, die sich inmitten des Raumes befanden. Zwischen ihnen steht ein kleiner Abstelltisch, der mit einer Vase in der sich zwei tote Rosen befinden verziert ist. Während Jhin sich in die Küche begab um Wasser zu kochen stupste Shion die toten Blumen an und sah zu wie diese beinahe unter ihren Berührungen zerbröselten. „Tut mir leid, dass es so unordentlich ist. Normalerweise räume ich auf bevor ich Besuch bekomme.“, erklang seine Stimme aus dem Türrahmen als er sie genau beobachtete, doch sie versicherte ihn, dass die kein Problem darstelle und sie die Hütte auf ihre Weise schön findet. Nach wenigen Minuten kam er aus der Küche zurück, doch entgegen ihrer Erwartung ohne Kaffee sondern mit einer edlen Flasche Wein. „Leider habe ich erst nach dem Kochen des Wassers festgestellt, dass mein Kaffee leer ist. Ich hoffe ein edler Tropfen Wein kann über diese Enttäuschung hinwegtrösten.“ Lächelnd nahm er vor ihr Platz und füllte die beiden mitgebrachten Gläser mit Wein und reichte ihr ein volles Glas hinüber. Vorsichtig nahm sie das Glas an und stieß mit ihm an bevor sie den ersten Schluck vom Glas nahm. Sie hatte nicht erwartet ihren ersten Schluck Alkohol auf diese Weise zu trinken, doch war sie positiv überrascht wie süß der Wein schmeckte, weswegen sie sich beinahe ermahnen musste das Glas nicht zu schnell zu leeren. Nach dem großen Schluck blickte sie ihm lächelnd an und fing an ihn herauszufordern: „Man könnte beinahe meinen du versuchst mich hier abzufüllen und gefügig zu machen.“ Ihrer Aussage folgte ein schwaches Lachen in welches er einstimmte. Er lehnte sich bequem in den Sessel zurück und nahm ebenfalls einen großzügigen Schluck bis er sie süffisant anlächelte und entgegnete: „Nun… Vielleicht war dies mein Plan von Anfang an. Vielleicht bin ich ein verrückter Massenmörder auf der Suche nach einem neuen Opfer und du bist mir gerade in die Falle gegangen.“ Sie lehnte sich belustigt nach vorne und stützte ihre Ellbogen an ihren Oberschenkeln ab: „Wäre es nicht ein verrückter Zufall, wenn wir uns beide Entschlossen haben mit den anderen hierher zu kommen, in der Hoffnung ihn zu ermorden?“, sie entgegnete sein herausforderndes Lächeln und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. Etwas von ihrer Reaktion verwirrt ihm, doch verstand er, dass sie ein Spiel mit ihm führen, welches er sich unter keinen Umständen entgehen lassen wollte, denn wann würde er mal wieder so viel Spaß haben? „Nun, dies würde erklären, warum du so einsam und verlassen so spät am Abend unterwegs warst. Und viel wichtiger, warum du dich auf einen so zwielichtigen Kameraden wie mich eingelassen hast.“, amüsiert schwenkte er seinen Wein während er sie genau beobachtete. Unterdessen richtete sie sich auf und überschlug ihre Beine. Genüsslich nahm sie ein weitern Schluck vom Wein und entgegnete keck: „Und deswegen hast du mich soweit bearbeitet bis ich mit dir hergekommen bin, hast die Türe verschlossen und versuchst mich abzufüllen.“ Gerade als er ihr detektivisches Gespür loben wollte fügt sich das kritische Detail dazu: „Und warum du mir meinen Dolch gestohlen hast.“ Siegessicher lächelte sie ihn an während sie den Zerfall seiner Fassade genoss. Doch trotzdem sie ihm so aus der Bahn geworfen hat fing er sich wieder und kehrte zu seiner alten charmanten Fassade zurück. Grinsend holte er den Dolch hinter sich hervor und legte ihn auf den Tisch: „Du bist ein besonders kluges Mädchen. Scheint als wären wir hier in einer ziemlich misslichen Lage.“ Zustimmend nickte sie ihm zu: „Scheint so als stelle sich nur noch eine Frage: Wer von uns beiden ist der bessere Mörder?“

Gelangweilt blickt sie in ihren mittlerweile warmen Rotwein, welchen sie lieblos in dem hochwertigen Glas schwenkt. Der kleine Strudel, der sich in ihrem Glas bildet ist das einzig interessante auf den Ball und genau aus diesem Grund schenkt sie ihm auch ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, denn als Getränk taugt er durch seine Temperatur und geringen Alkoholgehalt so oder so nicht. Die laute und heitere Ballgesellschaft macht es ihr jedoch nicht leicht sich auf die sanften Bewegungen der blutroten Flüssigkeit zu fokussieren, weswegen sie nur einen genervten Seufzer ausstoßen kann. Sie hebt ihren Blick - das Glas in ihrer Hand immer noch sanft schwenkend - und betrachtet das tanzende Volk. Glücklich und schwerelos scheinen die Gäste durch den Ballsaal zu gleiten, doch warum sollten die Gäste nicht mit Unbeschwertheit beglückt sein? Wäre ihre einzigen Sorgen im Leben, welche Kleidung ihre weiblichen Reize am besten betonen und welchen der vielen reichen Junggesellen sie heiraten soll, würde sie sich wohl auch weniger Gedanken machen und könnte mit den anwesenden Gästen heiter ihr gekünsteltes Lachen üben und die Unterschicht bekritteln. Ein schwaches Lächeln kommt über ihre Lippen, als sie daran denkt, dass dies ihr Leben hätte sein können, doch zu groß war ihre Neugier, zu groß das Verlangen die Wahrheit zu wissen. Doch weiter kommt sie nicht in ihrer Selbstbemitleidung da ein lautes Störgeräusch in ihrem rechten Ohr erklingt. Unweigerlich zuckt sie mit ihren Schultern aufgrund des unerwarteten Geräusches zusammen und versichert sich sofort, ob ihr verdächtiges Verhalten unentdeckt geblieben ist. Glücklicherweise sind die restlichen Gäste mit sich selbst beschäftigt und so ist ihr Verhalten niemanden aufgefallen. Sie nimmt ihr Glas fest in die Hand und bringt den Strudel langsam zum Stoppen. Sie macht langsame und bedachte Schritte, denn der Gang in erhöhten Schuhen war ihr schon immer ein Groll und daher fehlt ihr die gewisse Übung. Erleichtert darüber, nicht über ihre Füße gestolpert zu sein, bleibt sie an einer abgelegenen Stelle stehen und fängt unter ihrem Atem an zu sprechen: „War das wirklich notwendig?“ Zwar klang ihre Stimme ruhig und gelassen, dennoch konnte man an der Betonung und dem Tonfall am Ende erkennen, dass sie äußerst gereizt ist. Durch das Ausbleiben einer Antwort tippt sie mehrmals auf das unscheinbare kleine Knopfmikrofon auf dem Ausschnitt ihres Kleides und erkundigt sich, ob das andere Ende der Leitung überhaupt noch besetzt ist. Die Antwort lässt nach dem lauten Klopfen ihrerseits gegen das Mikro nicht lange auf sich warten, als sich auf der anderen Seite ebenfalls beschwert wird, ob denn diese Aktion notwendig war. Mit dem Gedanken zufrieden, dass die Person auf der anderen Leitung genau weiß, wie notwendig es war, bemüht sie sich nicht einmal eine Antwort zu geben und widmet sich den bedeutenderen Sachen. Immer noch so leise und unauffällig wie möglich spricht sie in das Mikrofon: „Ich habe gedacht ich soll mich unauffällig verhalten, also warum funkt ihr mich an?“ Erneut senkt sie ihren Blick auf das Weinglas und beschließt sich sein Leiden zu beenden und das Glas zu leeren. Während sie den ungenießbaren Wein langsam austrinkt meldete sich endlich die andere Seite und fängt unter starken statischen Verzerrungen an zu sprechen: „Du hast dich von deiner Gruppe entfernt, dich abgeschottet und starrst seit Minuten auf dein Glas, nennst du das wirklich unauffällig?!“ Sie kann förmlich spüren wie genervt Zed von der Situation ist und am liebsten hier raus will und das kann sie ihm nicht mal übelnehmen, da auch sie gerne so weit wie möglich von hier wegwill, doch müssen sie hier noch etwas erledigen. Mittlerweile hat sie das Glas auch geleert und will es neben sich auf dem Tisch stellen um zu antworten als sie jemand an der Hand nimmt um ihr dieses Abzunehmen. Reflexartig will sie dem nächsten Anwerber die Einladung zum Tanz verwehren als sie der Klang der Stimme, die ein zuvorkommendes und sanftes „darf ich behilflich sein?“ herausbringt und zu Stein erstarren lässt. Schnell versucht sie sich zu fangen, atmet tief ein und dreht ihren Kopf ihren Gesprächspartner entgegen. Doch trotz der vielen Sachen, die ihr durch den Kopf gehen,  kann sie ihm nur sprachlos anstarren. Beinahe liebevoll starren sie diese wunderschönen blauen Augen an, die sie sofort in ihren Bann ziehen. Sie kann sich kaum erinnern, wann sie seine Augen in der richtigen Farbgebung gesehen hat. Doch darf sie sich gerade jetzt nicht von solchen belanglosen Dingen ablenken lassen und muss sich darauf konzentrieren warum sie überhaupt gekommen ist – sein Tod.

Die wenigen Sekunden, die sie ihm sprachlos angestarrt hat wirken auf sie wie Stunden, und als sich die Person in ihrem Ohr meldet um sie zu einer Antwort zu drängen bringt sie nur ein trockenes „Hallo“ heraus. Immer noch Lächelnd, doch mit einer hörbaren Enttäuschung in der Stimme entgegnet er: „Nach all den Jahren bekomme ich nur ein ‚Hallo‘ von dir?“, ein Seufzer entwicht ihm und er zieht ihre Hand, die er immer noch hält, zu sich und sie gleich mit. Etwas überrumpelt versucht sie ihr Gleichgewicht zu halten und geht mit seiner Bewegung mit. Als sie wieder einen festen Stand hat blickt sie ihm streng in die Augen und entgegnet ihm beinahe giftig: „Normalerweise verschwende ich nicht viel Zeit mit Personen, die ich bald ermorde, ich bekomme nämlich keine Überstunden bezahlt.“ Halbherzig Lacht er über ihren Witz und gibt ihr einen sanften Kuss auf die Hand: „Du riechst viel besser als ich es in Erinnerung habe.“, sagt er schelmisch und übergeht damit ihre Aussage. Sofort zieht sie ihre Hand weg und stampft mit ihrem linken Fuß nach vorne und sieht ihn böse an: „Es sieht dir ähnlich, dass du mich nicht ernst nimmst, doch ich werde beenden, was ich damals begonnen habe! Und wenn es das letzte ist was ich tue.“ Immer noch mit einem Lächeln im Gesicht entgegnet er ihr unbeeindruckt: „Ich habe vergessen wie herzlich du bist, wenn du böse wirst.“, doch als er merkt wie der Zorn in ihren Augen wächst versucht er seine blöden Sprüche zumindest etwas zurückzufahren, „Nun… Bist du denn zumindest so gnädig und gewährst mir diesen Tanz als meinen letzten Wunsch?“ In ihrer Wut will sie das Angebot sofort ohne darüber nachzudenken ablehnen, doch bevor sie dies kann weißt er sie darauf hin, dass in den Ballsaal mehrere Bomben platziert sind und diese detoniert werden, sollte sie sich gegen seinen Willen aussprechen. In die Ecke gedrängt schluckt sie ihren Ärger herunter und streckt ihm widerwillig ihre Hand entgegen. Zufrieden packt er diese und zieht sie sanft mit sich auf die Tanzfläche und geht mit ihr in Position. Seine Hand eng um ihre Taille geschmiegt, die andere hält bestimmt ihre fest und sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Doch bevor sie anfangen zu Tanzen nimmt er das kleine Mikrofon von ihrem Kleid ab und schmeißt dieses zu Boden und tritt auf dieses. Währenddessen erläutert er nur, dass er einen lästigen Käfer entfernen musste. Während dieser Szene hatte sie kaum Zeit sich auf das Fluchen und die Hektik von Zed und mittlerweile auch Shen zu konzentrieren, die ihr unentwegt auftragen, was sie zu tun hat und ihr mitteilen wie empört sie von ihrem Tanzpartner sind. Sichtlich davon abgelenkt zieht sie die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers auf sich: „Die beiden haben sich wohl nicht viel geändert über die Jahre. Sie behandeln dich immer noch wie ein kleines Kind, nicht wahr? Aber anscheinend bist du ihrer Meinung, wenn du dich nicht gegen dieses Verhalten wehrst.“ Der letzte Satz lässt sie richtig spüren wie egal es ihm eigentlich ist und verdeutlicht, wie sehr er von seiner Meinung überzeugt ist, sodass sie gar kein Interesse daran hat ihn zu verbessern. „Zudem halten sie dich wie ein wildes Tier und legen dir ein Halsband an um dich gefügig zu machen. Ein Wunder, dass es noch keine Toten gab. Nun… Abgesehen von meinen zwei Dienern, die du im Hotel regelrecht zerfleischt hast.“ Entrüstet von seiner Aussage entgegnet sie beleidigt: „Zumindest lügen sie mich nicht an und spielen nicht mit mir. Ich war für dich nie mehr als ein Mittel zum Zweck, ein Werkzeug, dass du wegwirfst nachdem du fertig bist.“ Man kann die Wut und den Schmerz über dieses Ereignis klar in ihrer Stimme erkennen, auch wenn sie kläglich versucht es zu verstecken, was ihren Tanzpartner sichtlich verwundert. „Darum geht es dir also? Dass ich dich verletzt habe?“, sie kann ihm beinahe nicht mehr böse sein, da sie merkt, dass er wahrhaftig davon überrascht ist. Enttäuscht lässt sie ihren Kopf zu Boden sinken und entgegnet ohne ihn anzuschauen: „Nein... Und ja.“, eine kurze Pause, damit sie ihre Gedanken sammeln kann und sie sich fangen kann bevor sie weiter ihren Partner erläutert, „Es geht darum, dass du nicht mal verstehst, warum es mich verletzt. Du weißt nicht wie es ist zu fühlen – wie es ist zu lieben.“ Sie hebt ihren Blick und es haben sich mittlerweile Tränen in ihren Augen gesammelt, die jede Sekunde ihre rosigen Wangen zieren. „Du hast mich im Stich gelassen, mich benutzt und missbraucht. Du hast mir das Herz gebrochen. Und trotzdem… Trotzdem schaffe ich es nicht dich zu Hassen. Und das schlimmste daran ist, dass du es nicht einmal verstehen kannst.“ Sie lächelt ihn so gut es geht an und es rinnen ihr die ersten Tränen über die Wange. Nun ist er derjenige, der von Sprachlosigkeit geplagt ist, doch durchbricht sie erneut die Stille mit ihren kalten Worten: „Wir können nicht miteinander, also kann es nur dich oder mich geben. Lass uns unser Treffen von vor sieben Jahren beenden. Lass und ein für alle Mal herausfinden, wer der bessere Mörder ist.“

 

Ohne Dich

Ohne dich ist ein Zustand unter dem ich leide.
Ohne dich ist ein Schmerz den ich lieber meide.

Ohne dich ist immer leer und kalt.
Ohne dich verliere ich jeden Halt.

Ohne dich ist ein Monster, einschüchternd und bedrohlich.
Ohne dich ist ein Monster, schnell oder es holt mich!

Ohne dich ist erstickend und schwer.
Ohne dich kann ich nicht mehr.

Ohne dich ist ein Leben, dass ich nicht durchstehe.
Ohne dich ist ein Leben, dessen Sinn ich nicht sehe.

Ohne dich ist grauenhaft,
schmerzlich,
mein Pein.

Ohne dich ist nicht richtigen,
so sollte es nicht sein,
so darf es nicht sein.


Es tut weh.

Stop den Schmerz.



Bitte.


Die Tränen.
Mein blutendes Herz.
Es brennt.


Ich will das nicht.


Ich liebe dich doch.
Liebe dich so sehr.
Warum tut es weh?


Warum?





Warum?
Well the titel says it all.

All of my current artpieces are gone, all of my pictures, everything...

Since my ex gave me my art programm and he has the account I can't even use it anymore. Anyone has some advice which artprogramm to get? I used Sai and I was happy with it, but maybe someone has a better programm??

Help would be appreciated :)
Predator
I reworked one of my oldest pieces of art, I still have in my possession.

I had so much fun making it and I am even more happy with the improvement I made over the years :D

Here ist the old piece.
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Comments


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:icon1kng:
1KNG Featured By Owner May 23, 2018  Hobbyist General Artist
Alles Gute zum Geburtstag! :party: :cake:
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:iconshiion90:
Shiion90 Featured By Owner May 23, 2018  Hobbyist Traditional Artist
Danke :)
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:iconmindy-the-cat:
Mindy-The-Cat Featured By Owner Apr 19, 2018  Student General Artist
Thank you for the fave~
Reply
:iconshiion90:
Shiion90 Featured By Owner Apr 20, 2018  Hobbyist Traditional Artist
You're welcome, I really love your pokemon artworks :)
Reply
:iconmindy-the-cat:
Mindy-The-Cat Featured By Owner Apr 20, 2018  Student General Artist
Well, thank you again~! Hopefully there will be more to come soon! :D
Reply
:iconjstiller30:
Jstiller30 Featured By Owner Apr 19, 2018  Professional Digital Artist
Thanks for the fav. Keep on drawing/painting and making cool stuff!
Reply
:iconshiion90:
Shiion90 Featured By Owner Apr 20, 2018  Hobbyist Traditional Artist
You're welcome :)

Thank you I will. You too keep up the good work ;)
Reply
:icondenidenidenid:
DenidenideniD Featured By Owner Apr 19, 2018  Student General Artist
Thanks for the fav! <3 
Reply
:iconshiion90:
Shiion90 Featured By Owner Apr 19, 2018  Hobbyist Traditional Artist
You're welcome :)
Reply
:iconarringtastic1992:
Arringtastic1992 Featured By Owner Dec 22, 2017   General Artist
do you buy points or not Shiion90 
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