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Seid gegrüßt Andersweltler!

Auch wenn es recht ruhig um die Anderswelt geworden ist und in der letzten Zeit nicht immer regelmäßig Admins online waren, sind wir durchaus noch aktiv. Spontan hat sich uns frisches Blut angeschlossen um die neues Werke zu akzeptieren. FireDragon7000 arbeitet mit verschiedenen Medien, schaut einfach mal auf seiner Seite vorbei.

Kuschel miiiich!!!! [Commission by Pharaonenfuchs] by FireDragon7000







Feivelyn hat unter den letzten Journal Eintrag einen Steampunk-inspiriertes Werk verlinkt, was wir hiermit würdigen möchten:

Imperial Capital Emblem by Feivelyn







Für dieses Journal habe ich mir einfach mal Werke von Mitgliedern geschnappt, die mir gefallen. Viel Spaß!





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A city lights in winter by NorbertKocsis
Gefunden by Deuterium-H
Magic Mushrooms by PfisterMartin
Ich kann dich ueber mir atmen hoeren by DrMohnfuchs
Fotografie
Elfe ' ' ' by Attila-G
Leseprobe: OutSourced, Intro„Lasst uns beginnen“, sagt der Älteste.Es wird still im Raum, vor den verdunkelten Fenstern heult der Wind und lässt den Boden sacht schwanken. Die elf Männer und Frauen, gekleidet in dunkle Roben und die Gesichter mit Tüchern verhüllt, halten sich an den Händen, haben sich im Kreis um ein sternförmiges Symbol aus Kreide aufgestellt, in den Spitzen brennen weiße Kerzen. Gemeinsam beginnen sie einen Singsang in einer fremdartigen, kehligen Sprache; Alt-Aramäisch, eine der ältesten Sprachen der Menschheit.Meredith Hayes kennt die Formel im Schlaf. Die letzten Wochen über hat sie sie in jeder freien Minute vor sich hin gesagt, bis sich die Worte fest in ihren Geist eingebrannt haben. Während sie rezitiert, wirft sie ihrem Mann Grant neben sich einen Blick zu. Auf ihrer Stirn hat sich eine steile Falte gebildet, er dagegen ist so selbstsicher wie immer.Die Kerzen flackern, ihr Licht wird schwächer. Ein eisiger Windhauch lässt Meredith frösteln. Als der Spruch endet, stellen sich auf ihren Armen die Haare auf, aber nicht mehr vor Kälte; sie spürt das Knistern elektrostatischer Ladung um sich herum. Am Boden rußen die Kerzen, die Flammen verfärben sich hellgrün. Schatten geraten in Bewegung, das Knistern in der Luft brennt auf der Haut.Als die Schatten in der Mitte des Sterns Konturen annehmen, stellen sich auch Merediths Nackenhaare auf. Ein Kopf zeichnet sich ab, lange, dürre Arme, dürre Beine.Krallen.Ein Maul öffnet sich, glüht in der Dunkelheit, bleckt ein Paar Fangzähne.Die Kerzen erlöschen mit einer letzten Rußfahne. Kaum noch Sauerstoff in der Luft.Der Schatten wirbelt herum, gefangen in dem Symbol am Boden. Meredith spürt, wie ihr eine Schweißperle von der Stirn über die Wange läuft. Ihr Atem geht flach und stoßweise, ihre Finger kribbeln und schwitzen, wo sie die Hände ihres Mannes und der Frau auf ihrer anderen Seite berührt. Deren Hände sind ebenfalls feucht und rutschig. Nur nicht die Verbindung unterbrechen, nur nicht den Kreis zerstören. Der Schatten faucht und schlägt um sich.„Höre uns, wir beschwören dich im Namen…“, singt die Gruppe auf Aramäisch.Der Schatten lacht. Es klingt wie das Kratzen von Metall auf Metall, verzerrt, nicht menschlich, aber eindeutig ein Lachen. Spöttisch, hasserfüllt. Dann zieht er sich zusammen, verdichtet sich.Das Symbol beginnt zu glühen, der Boden zittert.„Der Kreis!“, schreit die Frau neben Meredith. „Er wird-“Die Entladung ist so stark, dass die elf Menschen durch den Raum geschleudert werden wie Plastikspielzeug. Meredith schlägt mit dem Kopf gegen die Wand, sie beißt sich auf die Zunge, schmeckt Blut. In einiger Entfernung hört sie ihren Mann aufstöhnen. „Grant!“Sie bekommt keine Antwort. Und dann wird die Dunkelheit um sie herum noch schwärzer. Ein widerlicher Gestank nach Schwefel und Fäulnis lässt sie husten.Eine Kralle aus Dunkelheit bohrt sich in ihr Herz. Ihr bleibt keine Zeit zum Schreien.
Elfe - Ansitz by Attila-G
Elfe - Ausblick by Attila-G
Fotomanipulation
Tears despite Freedom of Multiverse by Buvium
Lady - Devil May Cry 5 by DasGnomo
Lady - Devil May Cry 5 - Close Up PREVIEW by DasGnomo
Nico - Devil May Cry 5 by DasGnomo
Digitale Kunst
Autumn vibes by WeirdSwirl
Weretober Day 9 - Bird by SessaV
Canopy Bed - Cyber Girl by Buvium
Cocoon In Sun by Buvium
3D Kunst digital
DFDBS - Nahdaj K55-Hydra-Klasse-Schlachtschiff by NikitaTarsov
DFDBS - Ra an - Sandviper-Klasse Kreuzer Re-worked by NikitaTarsov
DFDBS - Nymphen - Saithesain-class science vessel by NikitaTarsov
M-Tec Te iden Luxusyacht Nymphe by NikitaTarsov
Traditionelle Kunst
fancy  by xDunkelseelex
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Kurzgeschichten und andere Prosa
Kurz vor dem EndeDie Einöde war voller Gespenster, halb - lebendige Staubwolken in Zeit und Raum.Ein Krieger wanderte vom Schlachtfeld nachhause.Winde und Geflüster, es knisterte die Hitze im Schein der Sonne. Der Wanderer war in sich versunken.Da!Ein Schwertstreich, wehrte einen Geier ab, der Mann war von ihm verletzt worden, bereits vor einer Meile, hatte der Raubvogel sich auf den Mann fallen lassen, ihn gekratzt. "Diese Kralle!" Murren …Die Heimat war nahe, er wurde schneller, sah sich schon in den Armen seines Heimatdorfes."Endlich ist der Marsch hinter mir. Ich hatte schon befürchtet, dass ich dahinschwinde …".Ein Moment völliger Ruhe."Etwas stimmt nicht mit mir."Sein Kopf war schwer, er ließ in hängen, seine Augen streiften müde im Staub, in der uralten Asche.Der Weg aus der Ferne wurde zum Marsch zu auf die Heimat, es war das letzte Stück. Es führte durch den Wald, der dem Krieger seit seiner Kindheit bekannt war.Er sah sich herumtollen, Gelächter. Dann sah er SIE und sie hatten sinnliche Zweisamkeit hinter Blättern.Ich fühlte in die Geschichte hinein: Er war müde geworden. Der junge Mann trug die Welt auf seinem Rücken. Es kamen auch trostlose, beängstigende Erinnerungen in ihm hoch. "Warum habe ich dieses Land verlassen - sie werden mich dafür hassen …"Seine Augen waren tränenbenetzt, er erinnerte sich an den Krieg nach diesen jugendlichen Frieden, der nun lange schon vergangen war."Ich bringe den Krieg mit mir, die Gewalt klebt so wie das Blut an mir."Schaudern. Bitterkeit. Tanzende Geister. Böses Gelächter …Es reute ihn. Er war blass geworden. Illusionen - wahr und falsch - umgaben ihn. Blut rann über sein Antlitz, das vor Kummer förmlich entstellt aussah.Hatte er mehr Grauen erlebt als er vertragen konnte."Vater! Vater!! VATER!!!"" …Vater?"Ein leerer Blick ins Nichts …"Er ist nicht hier, wo, … wann habe ich den Ruf zu ihm ersterben lassen?"Der Krieger schlurfte wie hypnotisiert durch den herbstliche Wald. Hier war es nicht schön. Der Geist seiner Kindheit war vergangen, die Freuden der Jugend nun auch vorbei …"Hier haben wir uns geliebt. Ich ging am Tag danach in diese Hölle. Ich Elender!"Tränen, Tränen, mehr und mehr, er war im Herzen schwer und leer. Er fand das nicht was er suchte. Ein Alptraum von einer Heimkunft schnürte ihm die Kehle zu ..."Sie haben mich bestimmt schon vergessen, ersetzt. Ich habe doch alles für ihren Frieden getan. Doch meiner ist zerstört, weil ich sie alle zurückgelassen habe."Besinne dich, mein Sohn!" rief ich zu ihm, doch er hörte mich nicht, noch immer nicht. Die Dämonen hingen in seinen Haaren und an seiner zerfetzten Kleidung, sie bissen sich in sein Fleisch, saugten Blut."Los, schüttle sie ab! Du bist ein Krieger! Dir ist der Kampf gegen diese Monster doch gegeben!" Angst erfasste auch mich, ich verlor ihn.Es war ein Verrat an ihm selbst. Das durfte er nicht zulassen, doch ich wusste es bereits … ich war zu weit weg, um ihn wahrhaft zu helfen. Warum hat er sich von mir nur entfernt? Ich gab ihn doch alles was er brauchte …Doch er, er verzweifelte. Er erhängte sich ehe er den Wald verlassen sollte, als er seine Heimat erblickt hatte stach ihm noch etwas in die Seele.Ich konnte einfach nichts mehr für ihn tun. Worte waren hier zu wenig gewesen, vielleicht waren es die Falschen, ich bin zerknirscht, mein Sohn hat sein Leben weggeworfen und nun war seine Geschichte einfach zu Ende, war in die Leere gegangen. Es war wirklich zu Ende.Ich werde ihn in den Weiten der Tiefen, ja in den tiefen Weiten suchen und in die wahre Heimat bringen …, wenn, … sobald ich ihn finde.Hier hängt er und hatte das Ziel schon vor Augen …Ich schüttelte den Kopf, ich war verzagt. Ich machte mich auf.Mein Sohn …
Postapokalypse 1 - Bluete im MorgenlichtPostapokalypse – Blüte im MorgenlichtEine Blume leuchtete in ihrer Blüte im Angesicht der Morgensonne. Sie war aus dem harten, staubigen Boden gekommen und betrat damit die Bühne.Es war nach dem Ende eines Zeitalters.Rings herum war Asche, vom Wind zerborstenes Blut. Zerschlagene Mauern, Rost auf Maschinen, zertrümmerte Zivilisation von gestern.Im Echo lag noch das Geschrei des Endes.Der Beginn einer Ära, der ersten Generation einer neuen Menschheit, die tapfer die Ruinen reaktivierte.Da war ein Junge, noch kein ganzer Mann, aber stark im Überleben. Die Spuren vielen Lebens waren schon versunken. Jene die im Einklang mit dem Leben selbst waren, so wie der Jugendliche, trugen das Dasein in die Welt hinaus, von wo sie auch kamen.Er rastete, nachdem er die Ruinen durchquert hatte und sich vorstellte, wie es wohl vor den Sturm des Endes gewesen sein mochte.Sein Name war Harlekim.Er trug ein dünnes, schnelles Schwert in seiner rechten Hand. Er war durch eine Kapuze, einem Mantel, einen Schal, der seine untere Gesichtshälfte verbarg und einer Schutzbrilkle vor der Sonne geschützt, deren Licht wie Säure war, das Feuer in ihr war heiß genug die Haut von Menschen wie ihm anzubrennen. Seine Schritte tat er mit fest geschnürten Lederstiefeln die Strahlkappen über den Zehen hatten. Das war die Ausrüstung, mit der man alleine dieses Land durchqueren konnte, Pfeil und Bogen waren neben dem Schwerthalfter festgebunden, schnell zur Hand.Dreckskeifer. Widerliche kleine Räuber jagten in Banden, grausam und sadistisch … voller Gier.Es waren zwergenhafte Bestien, die meist betrunken oder im Rausch von willkürlichen Giften ihr Unwesen trieben. Ihr Gesicht glich das hässlicher, ja mutierter Menschen. Böse Geister waren ihre Verbündeten.Die Bande verfolgte Herlekim schon seit den ersten Sonnenstrahlen. Da er in dieses Gebiet vorgedrungen war und seine Gebete bei Sonnenaufgang gesprochen hatte. Die Bande hatte abseits gekichert und gespottet.Nun signalisierten sie mit Pfiffen und animalischen Heulen ihren Positionen, ihn einzukreisen, teilten sich auf, dort vorne waren ein paar Gebäude, dort sollte der Junge daran glauben.Ihre spitzen Waffen wollten sie in seinem Blut tränken, als wären es die durstigen Mäuler grauslicher Parasiten.Dreckskeifer spuckten und furzten, rülpsten, Gefluche verschmutze ihre Aura. Sie stanken.Harlekim fühlte ihre Nähe, doch sein Blick stach gerade aus gegen den Horizont, der die aufsteigende Sonne zur Linken hatte. Rechts sah er noch die Dunkelheit der Nacht, die sich weiter und weiter zurückzog.Da! Plötzlich …Ein gellendes Kreischen zerschnitt die Luft, Vögel flatterten in alle Richtungen davon. Das war das Zeichen.Harlekim sah einen Pfeil auf ihn zu sausen wich zur Seite fing ihn mit der Hand ab. Vor ihm tauchten zwei Dreckskeifer auf und fielen ihn an. Sein Schwert blitze auf.Faustgroße Steine deckten ihn ein, er hechtete und rollte sich unter ein altes Fahrzeug.Die Feinde schauten. Dann zischten zwei Pfeile von Harlekims Bogen in den Ansturm der vier Feinde mit den Steinen. Die zwei die verblieben rannten davon.Harlekim hetzte außer Atem in eine Baracke mitten zwischen den eingestürzten Häusern.Ruhe.Die Dreckskeifer horchten, krochen dann von dort hervor.Sie lachten.Er war in die Falle gegangen … …Sie rannten mit gezückten Waffen auf die Baracke zu. Keuchen, Spucken und Gekicher.Sie drängten sich hinein und holten aus …"Wo ischt er …" Ein Moment.Flammen schlugen um die schmutzigen Wichte zusammen, nun saßen sie in der Falle. Sie kreischten bis sie tot waren, eine Hand voll stolperte panisch hinaus.Zisch, Zack, Zisch, Zack … …"AHHH!"Einer stand noch da und blickte entsetzt um sich.Harlekim sprang aus einem Schacht am Boden etwa zwanzig Metern entfernt hervor und streckte sein Schwert gegen den gemeinen, kleinen Räuber, der sich anschiss."Lass mich, lass mich. Ich verschwinde und lass dich in Ruh …"Es war wieder Frieden und Ruhe eingekehrt.Harlekim wanderte weiter, er hatte Kratzer und war verschwitzt und schmutzig.Die Beute trug ein gewissenloser, mörderischer Wicht, der sich feige ausmahlte, wie er Harlekim dafür quälen konnte, dass er ihn an eine Würgekette um den Hals als Packesel nutzte. "Ich hasse ihn, wird ihn fressen …"Harlekim blickte auf die Blume im Morgenlicht. Er riss sie nicht aus. Sie sollte mit ihrem Mutigen, ihrer Schönheit ein Pionier der neuen Natur werden, die trotz der unfreundlichen Umgebung nicht aufgab.Es gab noch viele Banden an Dreckskeifern, die hier überall nach Beute suchten. Harlekim war zwar gewarnt, doch nicht unbesiegbar, sein Weg noch weit …...

Mature Content

Gedichte und andere Poesie
Passing Light by Flammenfeder
Literarische Mehrteiler
Postapokalypsen 20 by Buvium
Leseprobe: OutSourced, Szene 1Marge sprintet die Stahlstufen hoch, nach Luft schnappend. Hinter ihr brüllt ihr Zwillingsbruder Don: „Beeil dich, wir verlieren ihn!“„Sehe ich selbst!“Ein Stück Beton löst sich im Stockwerk über ihnen, Staub rieselt durch die Gitterstufen. Schwere Stiefel poltern über ihren Köpfen entlang, begleitet von Keuchen. Die fünf Stockwerke machen dem Unbekannten mehr zu schaffen als den Zwillingen. Zwei Stufen auf einmal nehmend, stürmt Marge weiter nach oben. Der enge Treppenschacht wirft das Echo ihrer Schritte vielfach zurück, von oben tropft Wasser durch das zerstörte Dach. Ein Tropfen trifft Marge mitten auf die Stirn. Ärgerlich wischt sie ihn beiseite.„Siehst du ihn?“ Ihr Bruder schließt zu ihr auf. Er hat dieselben dunkelbraunen, mandelförmigen Augen wie sie, dasselbe tiefschwarze Haar, sogar beinahe denselben kurzen, fransigen Schnitt; er ist ebenso dürr wie sie, aber einen halben Kopf größer.„Guck doch selbst“, schnappt sie zurück.Das Poltern der Stiefel hat angehalten, nicht weit weg von ihnen. Marge legt einen Finger an die Lippen. Sie schleicht voran, umgeht die losen Steine auf dem Boden. Im nächsten Stockwerk stehen einige alte Kisten auf dem Gang. Hinter einer davon schaut ein Zipfel aus schwarzem Stoff hervor. Marge pirscht sich an, dann springt sie vor und packt den Fremden am Kragen. Der hochgewachsene Mann drückt die Knie durch und schleudert Marge von sich; sie rollt ab und kommt wieder auf die Füße.„Verdammte Wildkatze!“, zischt der Fremde, während er Marges Fußtritt abwehrt. „Was wollt ihr von mir?“Sie duckt sich unter seinem Schlag durch und versetzt ihm einen Hieb in die Magengrube. „Die Batterie aus dem Turm!“Der Fremde schnappt nach Luft. „Sucht – euch… gefälligst… eure eigene!“ Der Schlag gegen Marges Schläfe kommt einen Sekundenbruchteil zu schnell. „Ich war-“ Ein Tritt gegen ihren Oberschenkel lässt sie rückwärts stolpern – „zuerst da!“Don kann seine Schwester gerade noch auffangen, bevor sie auf dem Beton landet. Der Fremde dreht sich um und rennt los, ohne zurückzuschauen.„Verfluchter Mist!“, schimpft Marge und reibt sich die Schläfe. „Los, hinterher!“„Und weiter geht’s“, murmelt Don. Die Stiefel des Fremden dröhnen über ihren Köpfen. Dann quietscht eine Stahltür in den Angeln, schlägt gleich darauf krachend wieder zu. Die Zwillinge wechseln einen Blick und rennen Seite an Seite ins nächste Stockwerk.„Verdammt! Welche war es?“Die Treppe endet in einem Korridor. Auf der linken Seite befinden sich, in einigem Abstand voneinander, drei Stahltüren, alle verrostet und verzogen.„Ich nehme die erste, du die zweite“, entscheidet Marge.Ihr Bruder antwortet nicht, sondern rennt los. Sie selbst öffnet die erste Tür, nicht ganz mühelos.Sackgasse. Ein ehemaliger Büroraum, vermutet sie. Zwei Schreibtische, einer halb zusammengebrochen, die Skelette antiker Computer zwischen den Trümmern. Und keine Spur von dem Unbekannten, keine Möglichkeit für ihn, sich zu verstecken.Etwas poltert, draußen auf dem Flur. Marge fährt herum. „Donnie?“Keine Antwort.„Don?“Stille. Dann, in einiger Entfernung, ein leises Stöhnen.„Donnie!“ Sie rennt los. Die mittlere Tür steht einen Spaltbreit offen. Sie stürmt hindurch – und kann gerade eben noch bremsen. Vor ihr klafft ein Krater im Boden. Stahlspitzen ragen aus dem ausgefransten Beton.„Don?“ Sie beugt sich über den Rand und späht hinunter.Ein Stockwerk unter ihr liegt ihr Bruder halb begraben unter den Resten eines eingestürzten Regals. Er bewegt sich nicht. „Verdammt, du Idiot!“, flucht Marge, während sie sich nach einem sicheren Weg nach unten umsieht. Gegenüber von ihr haben die Trümmer eine Rampe gebildet, frei von abgebrochenem Stahl. Sie springt hinunter und landet weich auf ihren Füßen, dann kniet sie sich neben Don. Ihr Bruder ist sehr blass und bewegt sich nicht, aus einem Schnitt auf der Stirn sickert Blut. Glücklicherweise nicht sehr viel.„Don! Donnie, du Idiot! Hörst du mich? Jetzt wach schon auf, verdammt!“Nichts.„Lyndon! Du dämlicher Blödmann!“Seine Augenlider beginnen zu flattern, dann öffnet er sie langsam. „Marge?“„Donnie! Verflucht noch mal!“ Ihre Stimme zittert, sie fährt mit der Hand über die Wange und wischt eine verirrte Träne weg. „Bleib liegen, beweg dich nicht. Hast du irgendwo Schmerzen?“„Kopf…“ Er hustet, verdreht vor Schmerz die Augen. „Und… mein Bein. Kann es nicht bewegen.“„Kein Wunder, da liegt ja auch das ganze verdammte Regal drauf. Warte.“ Stück für Stück räumt sie die Trümmer beiseite. „Oh, <i>shit</i>.“Don wirft einen Blick an sich hinunter. „Jep. Definitiv gebrochen.“ Sein Gesicht verfärbt sich grau, er kämpft gegen den Brechreiz. Marge kann es ihm nicht verdenken, es sieht wirklich unschön aus. Der Knochen seines linken Unterschenkels schaut aus dem zerfetzten, blutgetränkten Hosenbein hervor.„Und wie zum Gänsegeier hole ich dich jetzt hier heraus?“Don atmet tief durch. „Mein letzter Erste-Hilfe-Kurs ist ein paar Jahre her“, murmelt er. „Aber… ich denke, wir müssen die Wunde abbinden, das Bein schienen. Und dann…“„Wag es nicht, wieder ohnmächtig zu werden!“ Sie sieht sich in den Trümmern um, dann zieht sie ein langes, schmales Regalbrett aus dem Haufen. Vor dem zerbrochenen Fenster hängen die Reste eines Vorhangs. Sie zieht ihn herunter und schneidet mit ihrem Taschenmesser ein paar lange, dünne Streifen daraus. Das Brett schiebt sie vorsichtig unter Dons Bein und umwickelt es mit den Stoffstreifen.„Sieht… gar nicht mal so übel aus“, presst Don zwischen den Zähnen hervor. Seine Stirn ist schweißnass, er kämpft sichtlich darum, wach zu bleiben.„Hier, trink.“ Sie gibt ihm ihre Wasserflasche.Der Abstieg durch das Treppenhaus, das sie eben noch hinaufgerannt sind, dauert fast eine halbe Stunde. Auf seine Schwester gestützt, humpelt Don auf einem Bein die Stufen hinunter, das geschiente Bein schleift über die Trümmer. Im vierten Stock übergibt er sich, im dritten verliert er für einen Moment wieder das Bewusstsein.Draußen ist es drückend heiß und schwül. Die zerschlissenen Shirts der Zwillinge sind durchnässt, Schweiß tropft aus ihren Haaren. Komplett erschöpft, lässt sich Don auf einen Betonblock neben dem Eingang sinken.„Und jetzt?“ Marge wischt sich mit dem Handrücken über die Stirn.„Ich weiß nicht. Mit leeren Händen und gebrochenen Knochen zur Gang zurückkehren ist wahrscheinlich keine gute Idee.“Marge nickt. „Nicht solange die Cannibals auf Ärger aus sind.“„Angeblich… angeblich hat eine der Hilfsorganisationen eine Klinik aufgemacht. Kostenlos. Wir könnten es da probieren.“Marge zögert. „Weißt du, wo die ist?“„Ja, gleich am Blechmarkt.“
Wahlfamilien en gros Teaser 045„Komm, sag es“, meinte Ama, als sie am Abend wieder im Bett saßen.Die neue Knospe hatte am Nachmittag das Stechen angefangen und Ama hatte sie wieder routiniert aus Mara herausgeholt. Allerdings konnte Mara jetzt für ein paar Tage keine Stiefel mehr tragen. So war sie zu ihrem Ärger gezwungen, im Schiff mit Sandalen herumzulaufen, die Ásgwrn einer Mitreisenden der dritten Klasse für ein paar Kupferstücke abgehandelt hatte.„Was soll ich sagen?“, fragte sie deshalb gereizt. Sie lag neben Ama im Eck, wälzte sich unruhig herum wie ein Hund, der sich sein Nachtlager in zu hartem Gras betten muss, und hörte nicht auf Kissen und Decken immer neu zurecht zu zupfen.„Was wolltest du dem armen Ehepaar Us raten?“„Gar nichts“, sagte Mara schlecht gelaunt und wechselte zum soundsovielten Male die Stellung. Ama angelte sich ein Kissen, rollte es fest zusammen, fixierte es mit einem Knoten und schob es unter Maras linkes Knie. Mara hielt inne, dann ließ sie sich ins Eck fallen, zog Ama an sich und küsste sie ausführlich.„Gar nichts?“, nahm eine etwas atemlose Ama den Gesprächsfaden wieder auf.„Was soll man denn jemandem raten, der so einen Gelbtöter reitet?“, fragte Mara. Doch als Ama sie wissend angrinste, gab sie nach.„Solange dein Glaube auf der Behauptung aufbaut, dein Gott hätte irgendwann mal irgendwas Konkretes zu irgendjemandem gesagt, solange hängt immer alles am pfirsichseidenen Faden dieser Behauptung. Jedes Dazulernen bleibt auf der Strecke, sobald die Autorität dieser angeblich göttlichen Anweisungen auch nur im mindesten in Frage gestellt ist. Und die Suche nach der Wahrheit erstickt im niemals endenden Prozess des Hinein-Interpretierens widersprüchlicher Positionen in die alten Texte.“„Und wir glauben nicht, dass es solche göttlichen Anweisungen gibt“, konstatierte Ama grinsend.„Nö“, sagte Mara „man sollte doch annehmen, ein allwissender Gott müsste in der Lage sein, seine Befehle so zu formulieren, dass nicht alle jahrhundertelang darüber zanken, oder?“
Wahlfamilien en gros Teaser 046Das Telephon klingelte. Ílygaid, die den Vormittag mit Warten in der Küche der Schmiede verbracht hatte, schreckte hoch. Mit zwei Schritten war sie an dem klobigen Apparat, der neben der Tür an der Wand befestigt war.„Amona ist unterwegs“, sagte Patyíws Stimme. „In ungefähr zwanzig Minuten ist sie im Krankenhaus. Das ist eure Gelegenheit.“„Danke!“, sagte Ílygaid, aber das Mädchen hatte schon wieder eingehängt.Die Prinzessin wählte die Nummer des Tempels. Yesche meldete sich mit ihrer offiziellen Stimme.„Patyíw hat angerufen“, sagte Ílygaid.„Wie lange?“, fragte die Priesterin.„Ungefähr zwanzig Minuten“, erwiderte Ílygaid.„Triff mich am Verfassungsplatz“, sagte Yesche, „in…“, sie machte eine Pause, „…zehn Minuten, in Ordnung?“„Ich werde da sein“, erwiderte die Prinzessin.Sie hatten den Plan zusammen mit Padjas Schwester ausgetüftelt, nachdem die jungen Männer und die alten Frauen des Klans, die vor dem Krankenzimmer des Jungen herumlungerten, der Prinzessin unmissverständlich klar gemacht hatten, dass sie sie nicht zu ihm lassen würden. Auf die Frage warum, verwiesen sie achselzuckend auf Amona. Patyíws düstere Einschätzung hatte sich als zutreffend erwiesen.Yesche war es nicht leichtgefallen, Ílygaid die Gründe für den plötzlichen Stimmungsumschwung im Klan klarzumachen. Zwar hatte Rebréd alles getan, um sie als ‚Háigus’, als Unglücksbringer zu verleumden. Aber der eigentliche Grund war, dass die alte Amona Ílygaid fürchtete. Ihre atemberaubenden Fortschritte im Tseitlerhandwerk und ihre rasch wachsende Beliebtheit waren der Klanhauptfrau ein Dorn im Auge geworden.„Wärst du ein Mann, hätte sie dir einfach eine Frau aufgeschwatzt – wahrscheinlich Patyíw – und dich in den Klan integriert. Doch weil du eine Frau bist, warst du ihr unheimlich. Du bist zu klug, du bist eine Gefährdung für ihren Ruf als allwissende Anführerin. Der Vorfall mit den Totems war für sie ein Geschenk der Mutter und sie hat die Gunst der Stunde genutzt. Sie wäre nicht Klanhauptfrau, wenn sie sich solche Ereignisse nicht dienstbar zu machen wüsste.“„Aber ich hätte ihr doch ihren Platz nie streitig gemacht“, wandte Ílygaid fassungslos ein, „was soll ich denn als Anführerin eines Tseitlerklans?“Yesche lächelte traurig. „Das weißt du, sie aber weiß es nicht. Du bist eine Anführerin. Das ist jedem klar, der dich ein bisschen kennt. Amona wäre eine Närrin, wenn sie das nicht ebenfalls sofort erkannt hätte. Sie kann aber nur in Kategorien der Macht denken, also sieht sie dich als Konkurrentin.“Wieder einmal sah sich die Prinzessin vor die Erkenntnis gestellt, wie wenig sie über die Menschen wusste. Wenn sie ein Volk in der Nachbarschaft der Menschheit großziehen wollte, dann musste sich das ändern. Nur wie?Als sie schließlich auf dem Platz ankam, stand Yesche schon da, in den nachtblauen Umhang gehüllt, die Kapuze tief über den Kopf gezogen. Die Priesterin sah so wenig nach sich selbst aus, dass die Prinzessin sie übersehen hätte, wäre sie nur auf ihre Augen angewiesen gewesen.Zusammen trabten sie in strammem Marschtritt in Richtung Krankenhaus.„Ich habe Osasún angerufen. Er erwartet uns am Eingang“, sagte Yesche.„Danke, dass du das für mich tust“, erwiderte Ílygaid und hörte Yesche lächeln.„Klan gegen Klan“, grinste die Priesterin, „du bist schließlich meine Schwester.“„Nach dem Beschluss deines Vaters“, wandte die Prinzessin ein.„Das soll vorkommen“, versetzte Yesche und trotz der angespannten Situation lachten beide laut auf.
Comics, Cartoons und bebilderte Geschichten
Elda Bianchi and Athenus Pine (Art Trade, 2019) by JoshBeta1
A Graphic Excerpt by wolfanita
Oh dear Bug... by Bruneburg
Hafen von Teis bei Sonnenaufgang by Lemniskate
Handwerkliches und Basteleien
The travels of Erolan Zandarjiar by Shinigami-senpai
Cosplay, LARP, Reenactment und mehr...
living Eye by Attila-G
Tutorials, Stocks und aehnliche Inhalte
-Cyber-Girl- 2018 by 35-Elissandro
Der ganze Rest...
Autumn vibes gif by WeirdSwirl

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*~ W I L L K O M M E N ~*


Elfen, Drachen, Geister - alles, was nicht dieser Welt entstammt. Oder doch Teil davon ist? Egal ob düster oder rosarot - alles, was uns den tristen Alltag vergessen und an eine andere Welt jenseits der unsrigen glauben lässt ist hier willkommen!





WORAN DU ERKENNST, DASS DU HIERHER GEHÖRST:

1. Du hast schon einmal Elfen gesehen - und zwar nüchtern...
2. Du bist dir sicher, dass Drachen existieren... Irgendwo...
3. Bei einer Neuverfilmung von "Der Herr der Ringe" könntest du jede Rolle aus dem Stand auswendig spielen
4. Du bist dir sicher, dass du schon einmal von einem Vampir gebissen wurdest - oder einer bist...
5. Du würdest gerne mal einem Geist begegnen - und zwar nicht nur morgens im Spiegel!
6. Die Arbeit im Büro von 8:00 bis 16:30 kommt dir wie ein Albtraum vor, wo du doch eigentlich die Welt retten solltest!
7. Du kannst dich fließend auf Elbisch unterhalten
8. Du hälst dir einen Werwolf als Haustier
9. Ohne dich würden die Hersteller von Schwarzwaschmittel sofort pleite gehen
10. Du hast deinen Weg hierher gefunden... Schicksal?
11. Du kannst einen Zwerg beim Schwarzbiersaufen problemlos unter den Tisch trinken.
12. Du weißt, dass in deinem Kleiderschrank ein fremdes Land auf dich wartet - du bist nur noch nicht mit Packen fertig.
13. Du glaubst fest daran, dass dir irgendwann Flügel wachsen.
14. Du würdest dich auf jeden Fall für die rote Pille entscheiden.
15. Du hast pelzige Füße und - egal was kommt - ohne zweites Frühstück geht gar nichts.
16. Du bist am Bahnhof in London zwischen den Gleisen 9 und 10 gegen den Stützpfeiler gerannt.





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Deviants

Comments


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:iconmiguelofking:
MiguelofKing Featured By Owner Sep 1, 2020  Hobbyist Writer
The Dragon Studio: A difficult situation.Dear Watchers,I would like to use this journal to say that the situation with our group in Discord: Die Drachen Studio is a bit downhill.Especially my team colleagues:@Gohan0: has to do even much with some projects, only if these are to end, it can help us, but it took its time simply.@JaydenChrom: tried begging some of the artists to help us, but each of them he asked for money or think we should do it ourselves which sucks, then me and him had a fight, which made him leave the dragon studio and join other projects of his friends.@BandBSketches: Is our only beta-reader, but she also has her own problems, which I made her take a break, where critics who criticize my group said and claim that she will never come back and doesn't feel like it anymore, which really upset me.@red-dragon-x7: is our 2nd draughtsman but he also has his limits to one he makes orders from his clients and also has his work on the neck, which makes him take longer than usual to make the drawings, which led to the argument with me and some of my colleagues.And now for me, I have my own problems, because first of all I'm a solo and I'm more into solo projects, which I don't want I want to work with others, I tried one, but this one wanted to have this and that and wanted to be the leader of my group, he even said that I'm not capable of leading and this one was too control addicted and never wanted to admit his mistakes and wanted to be right, so I kicked him out of the group.Okay I'm kicking and threatening some which I regret very much and I'm trying my best to be a good leader, so I ask you all who wants to join the Dragon Studio, we have a DA group here and a Discord group.Discord: https://discord.gg/SGq5yCtDeviantArt group: https://www.deviantart.com/die-drachen-studio
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:icontimonrboese:
TimonRBoese Featured By Owner Sep 5, 2019  Professional Writer
Vielen Dank für die Aufnahme in die Gruppe
Reply
:iconmirrorquarrel:
MirrorQuarrel Featured By Owner May 9, 2019   Digital Artist
Hallo, ich habe die Affiliate-Anfrage zwar schon längst wieder zurückgezogen, aber dennoch interessiert mich, warum man sich letztlich dagegen entschieden hat.

Es geht um meine Rollenspielgruppe, mit der ich noch Mitspieler suche. :iconmindfuck-sjgr:

Gibt es denn gewisse Kriterien, gegen die meine Gruppe verstößt oder nicht?
Reply
:icongewalgon:
Gewalgon Featured By Owner May 16, 2019  Hobbyist Traditional Artist
Also ich habs ehrlich gesagt nicht mitbekommen!
Hätte jetzt nichts dagegen, kann gern nochmal angefragt werden :-)
Reply
:iconmirrorquarrel:
MirrorQuarrel Featured By Owner May 16, 2019   Digital Artist
Vielen herzlichen Dankeschön. :D
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