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Wenn Menschen etwas erreichen wollen und sich gegenseitig dabei im Weg stehen, nennt man das wohl Konkurrenz. Nur wenige Dinge im Leben erreicht man, ohne sich gegen Konkurrenten durchzusetzen. Das gilt im Job genauso wie in der Kunst. Das ist anstrengend. Aber der Wettbewerb hat auch seine guten Seiten, bietet der doch die Chance an seinen Konkurrenten zu wachsen. Das ist Teil des Leistungsprinzips, auch in der Kunstwelt. 

Kunstwettbewerbe sind für viele Künstler ein zweischneidiges Schwert. Natürlich sehen auch Sie die Bewährungsprobe, die in der Auseinandersetzung nicht nur mit anderen Künstlern, sondern auch mit einer Jury liegt. Aber für manchen ist diese Bewährungsprobe auch eine Belastung, weil der Wunsch nach Erfolg davon ablenken könnte, seinen Weg zu gehen. In der Kunst gibt es tausende Strömungen und nochmal so viele Wege sich künstlerisch auszudrücken. Nicht zu reden von den unterschiedlichen Meinungen, die es zu einzelnen Kunstwerken gibt. Ob jeder die Mona Lisa liebt? Sicherlich nicht. Doch keiner würde von diesem Werk sagen, dass es nicht wichtig sei. Insofern ist die qualitative  Bewertung von Kunst nicht zwingend auch eine Entscheidung über Ihre Relevanz.

Insofern muss jeder Künstler selbst entscheiden, ob Kunstwettbewerbe der richtige Weg sind, um seine Arbeit bekannt zu machen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass ich bisher vor allem gute Erfahrungen mit Kunstwettbewerben gemacht habe. Mein erster Wettbewerb wurde von einem Baufinanzierungs-Unternehmen ausgerufen, also nicht gerade eine Nische in der man die Auseinandersetzung mit Kunst erwarten würde. Jedoch stand meine Arbeit hier einer versierten Jury gegenüber, die mir wertvolles Feedback für meine künstlerische Arbeit gab. Der Preis war sicherlich auch hoch dotiert, was die Fähigkeit der Jury nach meiner Erfahrung begünstigt. Eine andere Erfahrung machte ich mit der Teilnahme an einem überregionalen, anerkannten Linolschnitt-Wettbewerb: Hier gab es überhaupt kein Feedback, sicherlich auch wegen der hohen Zahl an Einreichungen.

Ein wichtiger Aspekt von Wettbewerben sollte nicht vergessen werden: Das Preisgeld. Gerade in der heutigen Zeit, wo junge Künstler es schwer haben, für Ihre Arbeit ausreichend Geld zu erhalten, stellen Kunstwettbewerbe eine hochwertige Einnahmequelle dar. Die Kunst wird sowieso hergestellt, warum also nicht einfach teilnehmen? Das ist für Künstler, die schnell und leicht reproduzierbare Kunst - in meinem Fall Linolschnitte - herstellen, besonders einfach. Für andere, die beispielsweise Installationen oder Skulpturen herstellen, nicht ganz so einfach. 

Fazit: Kunstwettbewerbe sind das Salz in der Suppe des Künstlerlebens. Ich liebe es, mich mit anderen Künstlern und Ihrer Arbeit praktisch auseinanderzusetzen. Gibt es Feedback, kann es sehr wertvoll und nützlich für die weitere Arbeit sein. Daher würde ich jedem angehenden Künstler raten, an Kunstwettbewerben teilzunehmen.
Anti-i
I submitted this one to a competition long ago. It was my first artwork to hang in a public room, so I'm still really proud of it. The idea was to use a striking term and let it's typography play with each other. 
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Wenn Menschen etwas erreichen wollen und sich gegenseitig dabei im Weg stehen, nennt man das wohl Konkurrenz. Nur wenige Dinge im Leben erreicht man, ohne sich gegen Konkurrenten durchzusetzen. Das gilt im Job genauso wie in der Kunst. Das ist anstrengend. Aber der Wettbewerb hat auch seine guten Seiten, bietet der doch die Chance an seinen Konkurrenten zu wachsen. Das ist Teil des Leistungsprinzips, auch in der Kunstwelt. 

Kunstwettbewerbe sind für viele Künstler ein zweischneidiges Schwert. Natürlich sehen auch Sie die Bewährungsprobe, die in der Auseinandersetzung nicht nur mit anderen Künstlern, sondern auch mit einer Jury liegt. Aber für manchen ist diese Bewährungsprobe auch eine Belastung, weil der Wunsch nach Erfolg davon ablenken könnte, seinen Weg zu gehen. In der Kunst gibt es tausende Strömungen und nochmal so viele Wege sich künstlerisch auszudrücken. Nicht zu reden von den unterschiedlichen Meinungen, die es zu einzelnen Kunstwerken gibt. Ob jeder die Mona Lisa liebt? Sicherlich nicht. Doch keiner würde von diesem Werk sagen, dass es nicht wichtig sei. Insofern ist die qualitative  Bewertung von Kunst nicht zwingend auch eine Entscheidung über Ihre Relevanz.

Insofern muss jeder Künstler selbst entscheiden, ob Kunstwettbewerbe der richtige Weg sind, um seine Arbeit bekannt zu machen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass ich bisher vor allem gute Erfahrungen mit Kunstwettbewerben gemacht habe. Mein erster Wettbewerb wurde von einem Baufinanzierungs-Unternehmen ausgerufen, also nicht gerade eine Nische in der man die Auseinandersetzung mit Kunst erwarten würde. Jedoch stand meine Arbeit hier einer versierten Jury gegenüber, die mir wertvolles Feedback für meine künstlerische Arbeit gab. Der Preis war sicherlich auch hoch dotiert, was die Fähigkeit der Jury nach meiner Erfahrung begünstigt. Eine andere Erfahrung machte ich mit der Teilnahme an einem überregionalen, anerkannten Linolschnitt-Wettbewerb: Hier gab es überhaupt kein Feedback, sicherlich auch wegen der hohen Zahl an Einreichungen.

Ein wichtiger Aspekt von Wettbewerben sollte nicht vergessen werden: Das Preisgeld. Gerade in der heutigen Zeit, wo junge Künstler es schwer haben, für Ihre Arbeit ausreichend Geld zu erhalten, stellen Kunstwettbewerbe eine hochwertige Einnahmequelle dar. Die Kunst wird sowieso hergestellt, warum also nicht einfach teilnehmen? Das ist für Künstler, die schnell und leicht reproduzierbare Kunst - in meinem Fall Linolschnitte - herstellen, besonders einfach. Für andere, die beispielsweise Installationen oder Skulpturen herstellen, nicht ganz so einfach. 

Fazit: Kunstwettbewerbe sind das Salz in der Suppe des Künstlerlebens. Ich liebe es, mich mit anderen Künstlern und Ihrer Arbeit praktisch auseinanderzusetzen. Gibt es Feedback, kann es sehr wertvoll und nützlich für die weitere Arbeit sein. Daher würde ich jedem angehenden Künstler raten, an Kunstwettbewerben teilzunehmen.

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