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the Sailors Poems...
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Abgewandt

A

Abgewandt

Abgewandt stehst Du da, den Rücken gekehrt, tief in Schweigen gehüllt, das Antlitz verwehrt. Was denn einst Flamme war, ist nun nur noch Glut, & was früher der Atem, ist nun kaltes Blut. Was einst Ein & Alles, ist nun still & stumm, & was denn einst aufrecht, ist nun leer & krumm. Denn abgewandt stehst Du, nun herzlos nur da, hast verdrängt & vergessen, was ich für Dich war.

Das Schiff

D

Das Schiff

Die rauhe See schaukelt das Schiff, sie wiegt es wild gar hin & her, zerstört die Segel & den Mast; Nun treibt das Boot nur noch umher. So steuerlos schwimmt es dahin, der Sturm zerbrach es bitter-schwer, die Mannschaft ging lang über Bord; nun Geisterschiff auf weitem Meer.

... fuer Dich, Muse

f

... fuer Dich, Muse

Ich sehe Dein Foto, Du hast es heute eingestellt, Dein lieblich Antlitz, besticht mühlos die ganze Welt. Wieder seh’ ich Deine, bezaubernd’, strahlenden Augen; ich seh’ auch Traurigkeit, die sie des Leuchtens berauben. Bei solch’ Anblick springt mir, ein wenig gar mein gläsern’ Herz; was nimmt Dir die Freude? was bringt Dir denn nur diesen Schmerz? Schwermut erfüllt mich dann, & inständig würd’ ich Dich gern, dem Dunkel entreißen, Dich forttragen gar weit & fern, hinauf ans Firmament, Deinem Platz nah dem Sternenlicht, auf daß Du wieder strahlst, mit einem Lachen im Gesicht.

... Fuer meine Muse

F

... Fuer meine Muse

Die Iris erstrahlt grün, das Auge selbst verschlafen, & doch schaffst Du es leicht, mich mit Blicken zu strafen. Zwei leuchtend’ Smaragde, aus dem fernen Orient, bezaubern & funkeln, nur für mich Rezipient. Deine schönen Lippen, sie sind so verführerisch, & Dein Armorbogen, gar geschwungen künstlerisch. Dein zartes Gesicht ist, wie von den Engeln gemalt, & Dein schüchtern Lächeln, als ob denn ein Stern erstrahlt. Mein zitternd, gläsern’ Herz, ist Dir lang’ schon verfallen, hörst Du es nicht trommeln, & es unbändig wild schallen?!

Du fehlst...

D

Du fehlst...

Nur zwei kleine Worte, wie sehr sie doch brennen, wie sehr ich sie nicht horte, tief im gläsernen Herzen. Die Lippen versiegelt, die Miene versteinert, das Gemüt aufgewiegelt, erstarrt im stummen Schweigen. Die Sehnsucht liegt gar schwer, in jedem Atemzug, & doch verhehl´ ich so sehr, diese schmerzenden Worte.

Der (Tief)Flug der Wachtel

D

Der (Tief)Flug der Wachtel

Mit geblähter Brust steht sie, auf einem der Wohnwagen, träumt in ihrer Phantasie, der Wind wird sie schon tragen. Sie plustert ihr Gefieder, & stolziert nun hin & her, gefällt sich selber wieder, Selbsterkenntnis fällt ihr schwer. Sie breitet ihre Schwingen, will hoch an das Firmament, doch mag ihr’s nicht gelingen, weil man ihre Dummheit kennt. Tollkühn stürzt sie sich hinab, ihr Tiefflug kann beginnen, sie fühlt sich leicht wie ein Blatt, sie weiß sie wird gewinnen. Hochmut kommt gar vor dem Fall, denn ihr Bauch ist voll mit Speck, man hört nur einen lauten Knall, ja dann ist die Wachtel weg.

... wie schwer kann ein Herz nur sein

w

... wie schwer kann ein Herz nur sein

& wie schwer kann ein Herz nur sein, dass leichtfertig verschenkt, dass vergeben & verloren, in Plutos Sphären hängt. Viel zu schwer um es zu tragen, eine Last im Übermaß wenn es kläglich bebt & zittert, gebaut ist nur aus Glas wenn es sich scheut, versteckt & schweigt von tiefster Angst erfüllt, sich bitter krümmt & grämt & schämt in tiefste Stille hüllt & wie schwer kann ein Herz nur sein? Viel schwerer noch als schwer & wenn es denn vergeben ist, da lastet es noch mehr.

Schweig still glaesernes Herz

S

Schweig still glaesernes Herz

Schweig still, mein gläsernes Herz, bleib stumm, verschluck Deinen Ruf, erinnere Dich nur an den Schmerz, den das verzweifelt Rufen schuf. Verschließe Deine Augen, & spring & berste mir nicht, verliere Dich nicht im Glauben, an Träume von Liebe & Licht. Denn Liebe ist lang entschwunden, die Zeit nahm sie mit sich, hinterließ Tränen & Wunden, als das Licht der Dunkelheit wich. So schweig still, gläsernes Herz, & blut´ weiter still & stumm, ertrag mir nur den bitt'ren Schmerz, & berst` mir nicht, mach Dich nicht krumm. Schweig still, mein gläsernes Herz, bewahr´ Dir Dein kleines Licht, vergiss mir nicht den bitt'ren Schmerz & brich mir nicht, brich mir nicht.

Kuess mich

K

Kuess mich

küss mich, küss mich noch einmal, weder hastig, noch kurz gar, auch nicht flüchtig & geschwind biet’ mir Deine Lippen dar küss mich, süsses Nymphenkind. Küss mich, küss mich noch einmal, mit Deinen schönen Lippen, gönn’ mir den Ambrosia Rausch ich möchte´ doch nur schnell nippen, geb’ das Gleiche auch zum Tausch. Küss mich, küss mich noch einmal, zart, inbrünstig verloren, wie Feuer eben brennen & wie Sterne geboren, Liebende sich bekennen. Küss mich, küss mich noch einmal, lass mich nicht aus Deinen Armen; halt mich fest & küsse mich, schenk’ liebliches Erbarmen denn ich… ich liebe Dich

lym

l

lym

Love you more, with every Second, love you more whan you shyly beckon & your Eyes shine like Stars, like two Suns between Earth & Mars. Love you more ev’ry single Minute, love you more for your Humour & Wit whan i am mad & you see, & you laugh & say “Let it be” Love you more, with each & ev’ry Hour, love you more after Storms & Showers whan you are cold & shiver your Nose runs like a River. Love you more, with each & ev’ry Day, love you more than all these Words could say, for your Charm & secret Smile that gives Peace in Mind for a While That my Breath, Is fast taken away, & no Air is left to speak & say that i lost my Heart so true that i lost my Heart to you
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Abgewandt

A

Abgewandt

Abgewandt stehst Du da, den Rücken gekehrt, tief in Schweigen gehüllt, das Antlitz verwehrt. Was denn einst Flamme war, ist nun nur noch Glut, & was früher der Atem, ist nun kaltes Blut. Was einst Ein & Alles, ist nun still & stumm, & was denn einst aufrecht, ist nun leer & krumm. Denn abgewandt stehst Du, nun herzlos nur da, hast verdrängt & vergessen, was ich für Dich war.

Das Schiff

D

Das Schiff

Die rauhe See schaukelt das Schiff, sie wiegt es wild gar hin & her, zerstört die Segel & den Mast; Nun treibt das Boot nur noch umher. So steuerlos schwimmt es dahin, der Sturm zerbrach es bitter-schwer, die Mannschaft ging lang über Bord; nun Geisterschiff auf weitem Meer.

... fuer Dich, Muse

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... fuer Dich, Muse

Ich sehe Dein Foto, Du hast es heute eingestellt, Dein lieblich Antlitz, besticht mühlos die ganze Welt. Wieder seh’ ich Deine, bezaubernd’, strahlenden Augen; ich seh’ auch Traurigkeit, die sie des Leuchtens berauben. Bei solch’ Anblick springt mir, ein wenig gar mein gläsern’ Herz; was nimmt Dir die Freude? was bringt Dir denn nur diesen Schmerz? Schwermut erfüllt mich dann, & inständig würd’ ich Dich gern, dem Dunkel entreißen, Dich forttragen gar weit & fern, hinauf ans Firmament, Deinem Platz nah dem Sternenlicht, auf daß Du wieder strahlst, mit einem Lachen im Gesicht.

... Fuer meine Muse

F

... Fuer meine Muse

Die Iris erstrahlt grün, das Auge selbst verschlafen, & doch schaffst Du es leicht, mich mit Blicken zu strafen. Zwei leuchtend’ Smaragde, aus dem fernen Orient, bezaubern & funkeln, nur für mich Rezipient. Deine schönen Lippen, sie sind so verführerisch, & Dein Armorbogen, gar geschwungen künstlerisch. Dein zartes Gesicht ist, wie von den Engeln gemalt, & Dein schüchtern Lächeln, als ob denn ein Stern erstrahlt. Mein zitternd, gläsern’ Herz, ist Dir lang’ schon verfallen, hörst Du es nicht trommeln, & es unbändig wild schallen?!

Du fehlst...

D

Du fehlst...

Nur zwei kleine Worte, wie sehr sie doch brennen, wie sehr ich sie nicht horte, tief im gläsernen Herzen. Die Lippen versiegelt, die Miene versteinert, das Gemüt aufgewiegelt, erstarrt im stummen Schweigen. Die Sehnsucht liegt gar schwer, in jedem Atemzug, & doch verhehl´ ich so sehr, diese schmerzenden Worte.

Der (Tief)Flug der Wachtel

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Der (Tief)Flug der Wachtel

Mit geblähter Brust steht sie, auf einem der Wohnwagen, träumt in ihrer Phantasie, der Wind wird sie schon tragen. Sie plustert ihr Gefieder, & stolziert nun hin & her, gefällt sich selber wieder, Selbsterkenntnis fällt ihr schwer. Sie breitet ihre Schwingen, will hoch an das Firmament, doch mag ihr’s nicht gelingen, weil man ihre Dummheit kennt. Tollkühn stürzt sie sich hinab, ihr Tiefflug kann beginnen, sie fühlt sich leicht wie ein Blatt, sie weiß sie wird gewinnen. Hochmut kommt gar vor dem Fall, denn ihr Bauch ist voll mit Speck, man hört nur einen lauten Knall, ja dann ist die Wachtel weg.

... wie schwer kann ein Herz nur sein

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... wie schwer kann ein Herz nur sein

& wie schwer kann ein Herz nur sein, dass leichtfertig verschenkt, dass vergeben & verloren, in Plutos Sphären hängt. Viel zu schwer um es zu tragen, eine Last im Übermaß wenn es kläglich bebt & zittert, gebaut ist nur aus Glas wenn es sich scheut, versteckt & schweigt von tiefster Angst erfüllt, sich bitter krümmt & grämt & schämt in tiefste Stille hüllt & wie schwer kann ein Herz nur sein? Viel schwerer noch als schwer & wenn es denn vergeben ist, da lastet es noch mehr.

Schweig still glaesernes Herz

S

Schweig still glaesernes Herz

Schweig still, mein gläsernes Herz, bleib stumm, verschluck Deinen Ruf, erinnere Dich nur an den Schmerz, den das verzweifelt Rufen schuf. Verschließe Deine Augen, & spring & berste mir nicht, verliere Dich nicht im Glauben, an Träume von Liebe & Licht. Denn Liebe ist lang entschwunden, die Zeit nahm sie mit sich, hinterließ Tränen & Wunden, als das Licht der Dunkelheit wich. So schweig still, gläsernes Herz, & blut´ weiter still & stumm, ertrag mir nur den bitt'ren Schmerz, & berst` mir nicht, mach Dich nicht krumm. Schweig still, mein gläsernes Herz, bewahr´ Dir Dein kleines Licht, vergiss mir nicht den bitt'ren Schmerz & brich mir nicht, brich mir nicht.

Kuess mich

K

Kuess mich

küss mich, küss mich noch einmal, weder hastig, noch kurz gar, auch nicht flüchtig & geschwind biet’ mir Deine Lippen dar küss mich, süsses Nymphenkind. Küss mich, küss mich noch einmal, mit Deinen schönen Lippen, gönn’ mir den Ambrosia Rausch ich möchte´ doch nur schnell nippen, geb’ das Gleiche auch zum Tausch. Küss mich, küss mich noch einmal, zart, inbrünstig verloren, wie Feuer eben brennen & wie Sterne geboren, Liebende sich bekennen. Küss mich, küss mich noch einmal, lass mich nicht aus Deinen Armen; halt mich fest & küsse mich, schenk’ liebliches Erbarmen denn ich… ich liebe Dich

lym

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lym

Love you more, with every Second, love you more whan you shyly beckon & your Eyes shine like Stars, like two Suns between Earth & Mars. Love you more ev’ry single Minute, love you more for your Humour & Wit whan i am mad & you see, & you laugh & say “Let it be” Love you more, with each & ev’ry Hour, love you more after Storms & Showers whan you are cold & shiver your Nose runs like a River. Love you more, with each & ev’ry Day, love you more than all these Words could say, for your Charm & secret Smile that gives Peace in Mind for a While That my Breath, Is fast taken away, & no Air is left to speak & say that i lost my Heart so true that i lost my Heart to you

Unser Feuer

U

Unser Feuer

Ihr habt Feuer für mich, So echtes, Von dem Leben brennt. Feuer, das wärmen kann. Feuer, das leuchten kann. Feuer, das fressen kann. Feuer, an dem Menschen singen. In eurer Mitte Ist mein Lieblingsort.

A place of love and peace.

A

A place of love and peace.

where are you now my love? I'd really like to know. Are you happy in the place, to which you had to go? Hope it's a much nicer world without wars or any blood spill. No hate or greed dividing people, no bombs or guns that kill. Hope all the trees and animals are cherished, not neglected, classed important for the environment, cared for and protected. Hope there is no cruelty and abuse of the innocent and everyone is responsible, caring and decent. A world with no injustices and no exploitation, where the people are united, man living as one nation. Just one thing I do know, though I would never preach, it must be a better place than here; a
28Comments

Irgendwo in dieser Stadt

I

Irgendwo in dieser Stadt

Die Luft ist klar und der Himmel ein ewig tiefes Blau Eine sanfte Brise weht durch die rote gelben Blätter der Bäume Es raschelt leise, die Stadt um mich herum brummt in den offenen Himmel Gelächter weht durch die Straßen, das rauschen der Autos Es fühlt sich an wie elektrische Spannung auf meiner Haut Wie ein greifbares Gefühl, einer Hochstimmung Ich radle durch die Straßen, Menschen sitzen oder liegen im grünen Gras der Parks Musik aus Lautsprechern, Stimmen Ein ewiges Leben, ein Gefühl wie zu schweben Bunte Farbtupfer, kleckse im steten Grau der Herbststürme Gummistiefel, schnelle Schritte Regentropfen am Fenster meines Lieblings Buchladens Heißer starker Kaffee in meinen Händen, ich sitze am Fenster und blicke nach draußen Im vollen Bus stehend, sehe ich wie die Sonne sich unter die Wolken schiebt Grell rot leuchtet der Himmel Menschen bleiben stehen, drehen sich nach dem Farbspektakel um Ich lächele in mich hinein Und hebe den Blick, nur um deinem zu begegnen Hier im vollen

Schwingen - InkTober Nr. 9

S

Schwingen - InkTober Nr. 9

Schwingen paradoxe Monotonie Schweben Fliegen Freiheit Auf und Ab und Auf und Ab und Auf und Ab und Flügel auf meinen Lungen Tragen meine Stimme fort Flügel unter meiner Stirn Lechzen nach Freiheit Schlagen auf Die Wände Auf und Ab und Auf Und Ab Und Auf Und Ab

Freeze - InkTober Nr. 4

F

Freeze - InkTober Nr. 4

Eis Türmt sich, Kristall an Kristall Verschränkt und wie Beton Komprimiert. Die Kälte schmiegt sich Wie eine Decke mit spitzbesetzten Säumen An meine Wange. Der Atem misst Leben. Wie gebettet, so lieg ich.

Last night

L

Last night

Last night I dreamt of you, though I was wide awake. A thousand wonderful memories, once more my heart did break. You held me in your arms, I felt your presence near, as our life played out before me, once more I shed a tear. I recalled our precious wedding day and our joy at the birth of our son. I recalled our very first rendezvous and how I knew you'd be the one. I remembered all the laughter and your easy loving ways. I looked into your beautiful face, "I miss you," is all I say A million tears have fallen, in the time that you´ve been gone. A million more are still to fall, until my life is done. cos when my life is over and t
33Comments

Eine Liebe

E

Eine Liebe

"Liebe ist das Messer, mit dem ich in mir wühle.", hat Kafka gesagt. Nicht falsch, nur einseitig und eindimensional. Es ist eine Art oder eine Form Liebe. Wir sitzen in diesem Raum mit schwarzen Wänden und sezieren uns. Das ist öfter schief gelaufen, mit anderen, früher. Aber wenn es gut läuft, dann lindern unsere Augen-Blicke (Emmanuel Levinas) den Schmerz, dann nähern wir uns (das Gefühl hab ich) unendlicher Kommunikation, durch den totalen Kommunikationswillen, den wir bereits haben (Karl Jaspers): kein anderer Mensch, den ich kenne, ist und kommuniziert geduldig wie du. Wir sitzen in diesem Raum mit schw

Dolly's Lullaby

D

Dolly's Lullaby

Tap, tap, tap, there's footsteps in my flat. "But you live alone!" I know. Swishing skin long sere, there's whispers in my ear: "You should better go." I'm home. Screeching joints of iron, there's fingers on my spine. "No. No! NO!" ...oh. It's crawling up my sheet, its deadlocked eyes I meet. Close.
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My Bio
"Some Years ago
- never mind how long precisely -
having little or no Money in my Purse,
& nothing particular to interest me on Shore,
i thought i would sail about a little...
... & see the watery Part of the World."
Herman Melville, Moby Dick

Favourite Books
... Moby Dick

Comments 14

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BluefoxLongtailHobbyist Writer
Danke für den Favourite.
... mein Vergnügen 
:) 
SummerRainArtsHobbyist Writer

dank dir!

... mein Vergnügen :) 
oldstreetbluesHobbyist General Artist
Danke für die Sternchen:)
... mein Vergnügen :) 
Danke fürs Faven von "Ja doch"!-)