
RuheturmNoch Gestern war das Leben lichter,Ruheturm in Traditional Fixed Forms More Like This
Als der Leuchtturm Nebel warf;
Der Tag war schlicht, die Angst war schlichter
Und der Dunst begrenzte scharf.
Von allem und uns selbst verlassen
Geh`n wir einsam, Hand in Hand,
Von über Nacht ergrauten Massen
Bis zum weiß betäubten Strand.
Vor allem von mir selbst verlassen,
Weil die Hülle Hölle heißt,
Kann ich den schwarzen Hund nicht fassen,
Der in meine Verse beißt:
Der schwarze Hund der Depression,
Er liebt uns, denn wer liebt uns schon?

Puppenglanz und ScherenschnittDeine Haut begehrt mein Auge,Puppenglanz und Scherenschnitt in Traditional Fixed Forms More Like This
Weiß und schneidend wie Papier;
Da ich nicht zum töten tauge,
Nehme ich den Tod von dir.
Gib mir doch auch deine Hände,
Viel zu viel war nie genug;
Deine stillen Angstzustände
Nehme ich mir Zug um Zug.
Atemzüge voller Leere
Fülle ich mit deinem Duft,
In der Hand ruht eine Schere
Lungenflügel brauchen Luft...
Weil ich dich liebe, weil ich dich begehre,
darf es niemals enden.
Weil mir nichts bliebe, bis auf diese Schere,
scharf in meinen Händen.
Rück´ die Kleidung wieder gerade.
Augen trinken sanften Schein.
Heute wird die Maskerade,
Starr wie all

HexenwindÜber den WolkenHexenwind in Traditional Fixed Forms More Like This
Da fliegen die Leichen,
In Feuer getaufter
verteufelter Frauen.
Im Heimspiel der Ängste
Vergötterter Flüche,
Beschenkt man die Engel
Mit purer Gewalt.
Unter den Menschen
Da knistert Vergessen
Und anpassungssatte
Vergangene Gründe.
Sie werden nicht zaudern,
Den Hass zu erneuern,
Um das zu beschützen,
Was niemand bedroht.
Zwischen den Seelen
Da scheitert der Wahnsinn
Aus Flügel und Asche
An mangelnden Grauen.
Sie werden nicht fackeln,
Das Scheitern zu häufen,
Um jeden zu opfern
Der Gleiches benennt.

Das Paradies der MottenIch hab mich dafür aufgegeben,Das Paradies der Motten in Traditional Fixed Forms More Like This
Dass dein Flügelpaar verheilt.
Verlernte Fliegen - und mein Leben
Hat das Meer und mich geteilt.
Ich habe sogar Gott verzundert,
Teufel aus dem Staub getanzt
Und dennoch staune ich verwundert,
Dass du wieder fliegen kannst.
Der Himmel zerrt an deinen Füßen,
Angst verfeinert dein Gesicht
Und lässt mich für das Gute büßen,
Deine Hand hält meine nicht.
Wie könnte ich dich gehen lassen,
Dafür lieb ich dich zu sehr.
Wenn deine Leiden jetzt verblassen
Wiegen meine doppelt schwer.
Die Schwingen sind mir abgestorben,
Meine Hände schenkten Trost
Und haben deinen Hals umworben,
Weil du unser Glück bedro
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